Kurfürstenplatz und Montagsgespräche in Sicht
Heute nach dem Telefonmarathon bin ich zum Kurfürstenplatz geradelt, um mein neues Handy (das alte war 10 Jahre alt!) einrichten zu lassen. Bereits auf dem Weg da hin hatte ich ein deutliches Hungergefühl und ein wenig schlechte Laune. Zuerst kehrte ich bei einem Japanimbiss ein und bestellte eine kleine Suppe und Samosas. leider war ich weit davon entfernt, beim Essen ein gewisses Sättigungsgefühl zu entwickeln. Es war, als hätte ich in einer Puppenküche bestellt. Zwar gibt es da auch Nudelsuppen, doch darauf hatte ich keinen. Appetit. Nebenan konnte ich mir immerhin ein Törtchen erstehen, das ich dann später daheim zum Kaffee verspeiste. Am Nachmittag hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit Rainer. Er wird im Jüdischen Museum eine Ausstellung zeigen, die er auch selber kuratiert. Er soll dazu in Form eines Interviews einen Beitrag liefern, den er gerne mit mir zusammen erarbeiten will. Wir hatten ja schon einmal so unglaublich gut zusammen gearbeitet und so sagte ich begeistert zu. Wir vereinbarten „Montagsgespräche“. Im September geht es los. Jeden Montag werden wir uns zusammensetzen und ein Konzept erarbeiten. Darauf freue ich mich sehr, denn das Coronathema ist schon ein wenig öde.
Mann, klingt das toll! Die Puppenküche eher skurril – klar, wer soll da satt werden (ich erinnere mich an eine Japanveranstaltung, bei der ich unanständig zugegriffen habe, die Häppchen so winzig, dass es bei Weitem nicht bei 2-3x blieb!). MONTAGSGESPRÄCHE!!! Ich bin begeistert. So ein tolles Projekt. Auch ohne Projekt: Montagsgespräche hätte ich auch gern!
Ach ja, der Kurfürstenplatz. Ich kenne diese Locations alle. Und was für eine gute Idee, Montagsgespräche zu vereinbaren. Toll, dass du wieder ein Projekt mit Rainer hast. In die Ausstellung im Jüdischen Museum möchte ich dann gehen, war noch nie dort.