Eine Art Feuerwehr und Glück am See

seit zwei Tagen schlafe ich schlecht. Unruhig. Träume, die mich quälen, ich erinnere sie nicht, wenn ich wach werde. Somit saß ich ganz schön gerädert am Computer in aller Früh um halb sieben. Seltsame Telefonate. Eine Frau, die einen Corona Test im Internet machen will. Anscheinend ein Betrug. Die ganze Abteilung schlug Alarm. Telefonieren wieder ohne Punkt und Komma, schließlich ein Skype Anruf von einem Kollegen, sehr nett. Er erzählte, er sollte es mir ja nicht sagen, aber er mache die Statistik und es sei auffällig, wie fleißig ich sei; darauf noch das Lob, wie gut ich per E-Mail antworte. Zum Schluss meinte er noch, es sei so schade, dass wir uns alle nur über die Skype Besprechungen kennen, wir sollten, wenn wir auseinander gehen am Ende des Jahres ein großes Fest feiern. Das sind so Momente, wo ich mich sehr aufgehoben fühle. Wir sind so ne Art Feuerwehr. Trotzdem schloß ich nach dem Anruf sofort meinen Computer. und fuhr mit Sirena zum Wörthsee. Ich war zum ersten Mal in diesem Jahr da. Der Kiosko, das Wasser, die Sonnenuntergänge: Best place ever! Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Es wird früher dunkel und die Luft hat etwas herbstliches. So ist das in fast jedem Jahr kurz vor Maria Himmelfahrt.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ich finde, das Feedback auf deine Arbeit klingt sehr schön. Mir persönlich wäre es egal, ob ich politische Seminare halte, Gemüse verkaufe oder die Straße fege: Hauptsache, es wird gebraucht, wird „fertig“ und die Welt merkt etwas davon. Michael behauptet auch, der Herbst begänne mit Maria Himmelfahrt. Bei ihm widerspreche ich immer.

  2. Ines sagt:

    Was für ein tolles Feedback für deine Arbeit. Und ein schöner Abend am See. Den best place eher würde ich mir gerne auch mal ansehen. Wo am Wörthsee ist das?

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