21-08-11-CoTaBu-Suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Mt.

Der Schaden an mir war spürbar, sodass ich tätig werden musste. Gestern in der Gruppe habe ich von meinem Kummer berichtet. Ich brauchte ein Ohr, Mitgefühl… keine Interpretationen; dass „Griechen so sind“, was dem Sohn fehlt und was sein Problem ist. Mir ging es darum, was ich tun kann, damit es mich nicht krank macht, dass ich es abstreife, ohne es abzutun. Gestern habe ich – nach Gespräch mit Michael – beim Hypnotherapeuten Norbert Loth angefragt: heute letzter Tag vor seinem Urlaub; wenn ich Hilfe brauche, er ist da für mich, 15:00. Das Foto war von seiner Tür. Ich kannte ihn bisher nur in Gruppe. Diesmal saß ich mit Blick auf ein Sandbild „Eagle & Sun“ und andere magische Gegenstände, hinter mir eine Kristallkugel. Er griff leider nicht in den hypnotherapeutischen Handwerkskoffer, aber es flossen wunderbar humorvolle und assoziative Elemente ein; er ist locker, erfahren; arbeitet auch damit, meine Worte zu widerholen, ein paar angebotsweise dazuzutun; ich durfte das Bild fotografieren, das er 1985 aus Arizona mitgebracht hat. Die Kristallkugel ein Geschenk von Kollegen: er hatte für den ersten Hypnokongress an der LMU 630 Teilnehmer prophezeit, es wurden 635. Ein gutes Gefühl, dass ich die Sache weder auf sich beruhen noch habe verstreichen lassen. Vielleicht kommen mir noch Träume? In der gestrigen Gruppe hat nur eine verstanden, dass man keine Gegenargumente braucht, wenn man etwas auf dem Herzen hat. Sie hat heute für mich geräuchert, u.a. Isop? Es duftete, das Gemisch sah aus wie Gemüsegestrüpp in alternativer Küche: wenn man jemandem Schuld gibt oder beschuldigt wird. Schuldgefühle sind ja angerührt worden, die hatte ich benannt. Sowas redet man niemandem aus! Dass ich aktiv geworden bin und bewusst ausgesprochen habe, dass ich Hilfe brauchte, hat Belohnung verdient. So gab es hinterher im Öeins Wiener Backhendlsalat und Mohnnudeln. Hmmmhmh! Auch das Radeln durch Schwabing war so schön! –  Der Patient übrigens soll glückstrahlend in den Tag gegangen sein: heute reise er in die Heimat.

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3 Antworten

  1. Beate sagt:

    Vor vielen, vielen Jahren war ich mal bei einer Heilerin, die mit Hypnose arbeitet. So hast Du die Geschichte mit dem Griechen, die Dir sehr zugesetzt hat, dir Schaden zugefügt hat, angeschaut. Spannend, ich war auch den ganzen Nachmittag schon gespannt, was hinter dieser Holztüre auf Dich gewartet haben mag. Und wie gerne hätte ich mit Dir zusammen Backhendl geschmaust!

  2. Renate sagt:

    Wie gut dass du gleich einen Termin bekommen hast. So kann sich das Geschehen nicht festsetzen. Ist das der Hypnotherapeut der mal im Hospiz war?

  3. Ines sagt:

    Dieser Psychotherapeut macht einen guten Eindruck, euer Gespräch wirkt fast freundschaftlich auf mich, jedenfalls sehr menschlich und nah. Allein der Entschluss, ihn aufzusuchen, hat wohl schon was bewirkt. Wie seid ihr verblieben?

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