Lost auf dem Rad
Ich bin an meinem freien Tag bemüht, nicht nur Erledigungen zu machen, sondern auch was Schönes. Nach dem morgendlichen Ritual des Kaffeetrinkens im Bett, ausgiebigem Frühstück, Haare färben, duschen und pflegen, einkaufen, Toiletten putzen, Vater anrufen, Pflanzen gießen, kochen, essen, Kaffee trinken, habe ich mich aufs Rad gesetzt, um eine kleine Tour zu machen. Am Anfang hab ich die Marienklause besucht, von der Renate neulich schrieb. In dem Moment kam Heikes Nachricht plus Fotos auf Whatsapp. Was mag passiert sein? Ich hoffe, nicht Dramatisches, sie wird im Blog schreiben. Danach hab ich mich treiben lassen, vorbei an herrlichen Villen, einladenden Wirtschaften und über Stock und Stein und plötzlich war ich irgendwo, wo ich mich nicht mehr auskannte. Lange Zeit und mit Hilfe von Google Maps versucht, den Heimweg zu finden. Zwischendurch meine Schwester bei meiner Mutter zur verabredeten Zeit angerufen. Sie waren ganz fröhlich. Meine Mutter berichtete von Gesangs- und Sportangeboten im Heim, sowie vom bevorstehenden Sommerfest. Sie versucht, alles mitzumachen. Jetzt bin ich froh, wieder daheim zu sein und genieße noch etwas die Zeit mit Lesen und Schreiben.
Das sind ja tolle Nachrichten: dass du dich soweit hinausgewagt hast mit dem Fahrrad und was du von deiner Mutter schreibst. Auch `ne nette Kombi, erst dich, dann das Klo „putzen“!
So geht es mir auch: Etwas Schönes erleben am freien Tag1 Ein Vorhaben, das nicht immer gelingt. Wo bist Du denn gelandet? In der Publinger Au?
Plötzlich höre ich ständig von der Marienklause. Gut dass es Google Maps gibt.