21-08-27-CoTaBu-Heute sogar ZWEI Verabredungen + k.o. vom Haikukreis

Nicht, dass mir etwas gefehlt hätte, aber gestern streifte mich der Gedanke, dass ich mir sonst in Ferienzeiten immer gewisse Verabredungen vorgenommen habe. Weder habe ich bisher Lust verspürt (eher „Verpflichtung“, ich MUSS doch mal?) noch wusste ich wen oder warum. Gestern aber kam der Gedanke (evtl. auch mit dem offenen Tor, dass der Hauptteil noch vor mir liegt) und abends war ein Anruf auf AB, allerdings aus Simons und Jakobs Ecke. So besuche ich nachher Jonas, der inzwischen sehr etabliert mit Freundin eine Wohnung im Dantepark bewohnt; nicht mehr JungsWG. Auch er hat schon seine zweite Stelle als Jurist und die erste verlassen, weil nicht glückbringend. Dann hatte ich bei Renate wegen des Handys um Hilfe gerufen (ich verstehe das nicht: alle Welt erledigt „Probleme“ wie Handykauf, Schrankaufbau, Wohnungstreichen, nur bei mir scheitert alles und bleibt stecken). Ich darf also heute nachmittag bei ihr antreten. Das ist toll: Sie kennt meine Widerstände und mein PC- und Ordnungsverhalten durch jahrelange Anschauung. Außerdem hatte mir Gregor brieflich einen Traum geschickt, den ich für so bedeutend halte, dass ich ihn „untersuchen“ will. Nach unserer vorgestrigen Isarwanderung wollten wir gestern früh nochmal durchmarschieren, zogen dann aber Leine, als es losregnete. Zwischenzeitlich putzte Ursula. Abends Haikukreis. Es muss eine Portion Masochismus bei mir im Spiel sein, dass ich mir das antue. Ich kann dabei viel lernen, aber derzeit – Corona oder Ferien bedingt – waren wir wieder nur Wenige; alle sind alt, zwei von Dreien hochschwerhörig; eine sehr lieb, wissend, umgänglich, aber hört nicht auf, wenn sie redet; die andere extrem ruppig und unsympatisch; der Mann dagegen so, dass die anderen ihn eigentlich auslachen, weil er kaum mitkriegt, wo wir gerade sind. Und immer diese dogmatische Haltung. Diese Regeln; Falsch und Richtig; es interessiert mich, aber wie das läuft, läuft etwas falsch. Das Zänkische, Überstrenge scheint integraler Bestandteil zu sein.

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4 Antworten

  1. Renate sagt:

    In Sachen Smartphone hast du ein paar Erkenntnisse gewonnen. Einige deiner Fragen konnten wir klären. Was du von deinem Haikukreis schreibst, bzw. berichtet hast würde mich abschrecken. Spaß scheint da keinen Platz zu haben.

  2. Beate sagt:

    Ursula ist ein Schatz. Verlässlich. zurückhaltend. Sie wird niemals Deine Jacke anziehen, wenn ihr kalt wird in der Wohnung (wie Halina das gemacht hat).
    Der Haikukreis scheint mitunter anstrengend zu sein. Diametral zu unserer wunderbaren Schreibgruppe. Vielleicht solltest Du auch da einfach mehr das Heft in die Hand nehmen?

    • Heike sagt:

      Leider ist das ganz ausgeschlossen, aber du kennst mich gut genug, dass du ahnst, dass ich die Fantasie manchmal habe. Da würde ich andere Regeln aufstellen und diesen Ton eliminieren. Nein, das ist Yukos, und je zänkischer es zuging, desto löblicher protokolliert sie die „fruchtbare Diskussion“, von der ich finde, dass sie alles kaputtmacht (außer all den Regeln, die auch jegliches lyrische Ich unterdrücken).

  3. Ines sagt:

    Der Haikukreis klingt fast wie von Loriot geschrieben, es ist absurd und irgendwie komisch. Aber irgendetwas hast du davon. Ist Jonas der hübsche Mann, dessen Hochzeitsbild bei dir an der Küchentür klebt?

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