21-09-11-CoTaBu-Mondguck, Essen + Porzellan – Harmonie auf Englisch

Wieviel mehr ich von der Zeit habe, wenn ich etwas davon „ausgebe“! Jakob und Anna gestern Morgen im Ruffini getroffen. Nachmittags geschlafen, gelesen, zweistündig mit Dodo telefoniert. Zum Sonnenunter- bzw. Mondaufgang und gigantischem Gewitterhimmelblick am Olympiaberg verabredet. Sehr idyllisch, auch wenn ich wie eine Dampflok oben ankam. Michael hat zwei Gästeräder; ideal! Bei Dunkelheit gemeinsam zum Augustiner geradelt. Uns tun die beiden zusammen richtig gut. Michael wird regelrecht gesprächig. Jakob taut auf. Heute vor dem Frühstück in den Nymphenburger Park, Schwerpunkt Porzellan. Da es in der Manufaktur keine Führungen mehr gibt betrachteten wir (sprich Anna, die ganz euphorisch wurde) es als Riesenglück, wenigstens durch die Fenster gucken und – Höhepunkt – in die Verkaufsräume zu dürfen, wo sich jemand richtig Zeit nahm. Annas Begeisterung steckte mich an, obwohl ich draußen auf der Bank gewartet hatte. Inzwischen kam Frühstücksappetit auf. Im Palmengarten mussten wir uns selber bedienen, saßen aber gut und alles schmeckte (Brezen; Franzbrötchen, Capuccino; Schälchen mit Tomate, Mozarella, Waldorfsalat). Dann über die Seen mit kurzer Besichtigung der Baden- und der Amalienburg (Pagoden geschlossen); Prinzengarten im Vorbeigehen. Interessant zu beobachten, wo der Fokus für Anna lag. Sie guckt weniger auf See, Kanal, Bäume und Blumen; hat einzig das Auge auf der Kunst und da schaut sie genau hin. Wie sie da eines Sinnes sind! Gestartet um 9:30, zurück um 14:30, zum Schluss Eis am Romanplatz. Ich habe mich, ohne abzusteigen, bis morgen verabschiedet, weil es kurzfristig schüttete. Nach kurzer Pause sind die beiden später erneut in Sachen Kunst unterwegs. Morgen wieder Frühstück, diesmal mit einer anderen Anna (Davids Schwester) zusammen. Je nach Wetter bei Michi oder mir. Englischsprechen fällt nicht leicht, aber es geht. Ich finde uns miteinander unheimlich harmonisch. Es fühlt sich sehr gut an. Letztes Mal hatten wir Ausflüge Gott-weiß-wohin geboten. So ist das sehr viel freier, leichter und entspricht dem Bedürfnis aller: mal zusammen, mal auseinander.

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2 Antworten

  1. Ines sagt:

    Welch ein Glück, wenn die Konstellation für alle ein Gewinn ist. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie Anna die künstlerische Seite der Ausflüge in sich aufsaugt. So hat jede ihren Schwerpunkt woanders.

  2. Beate sagt:

    Ich kann mich noch daran erinnern, als wir zusammen in Frankfurt waren. Du hast Bodo, ich habe Ruth besucht.das dürfte an die dreißig Jahre her sein. Warst du dann nochmal da? Wir könnten auch wieder einmal zusammen da hin fahren!
    Ihr habt so gut Zeit miteinander verbracht: Du und Michael , Anna und Jakob, es klingt nach einer schönen Begegnung voller Leichtigkeit und Nähe.

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