21-09-14-CoTaBu-Migräneartiger Einstieg + Ausstiegspläne offengelegt

Am Sonntag war ich sehr erfüllt nach unserem Beisammensein; später noch zu Michi gefahren, wahr-scheinlich ein Abend zu viert (so lang her). Montag erster Hospiztag. Was sich aus meiner Eröffnung Gregor gegenüber entwickelt hat bringt sehr viel in Bewegung. Jedenfalls ist mein Entschluss raus und es ist gut so. Ausgerechnet am ersten Arbeitstag abends Schreibworkshop bei Aetas anzusetzen war hirnlos, aber fällig. Ich hatte ein Jahr lang per Email monatlich Schreibimpulse geschickt, teilweise Gemeinschaftstexte gebastelt (also einigen Aufwand getrieben, um die Gruppe zusammen zu halten) und sie drängte jetzt auf ein Wiedersehen; eine hatte schon ihre Privatwohnung abgeboten! Es wurde ein ausgezeichneter Abend, an dem ich die Früchte meiner Bemühungen im Sinne von Vertrautheit und Tiefe ernten konnte, aber schon auf halber Strecke platze mir schier der Schädel. Im Anschluss haben Jakob und Anna – für uns etwas spät – gekocht. Bis dahin war mir schon übel und schwindelig; nochmal eine Kopfwehtablette. Als ich ich zu Hause war und Michael andauernd anrief, um zu fragen, ob es wieder geht, habe ich mich erst gar nicht mehr getraut, aufzustehen, aus Angst, umzufallen. Morgens total zerschlagen, aber natürlich nicht krank gemeldet. Es geht ziemlich in die Vollen. Morgen (Mittwoch) gleich abends Gruppe, also ein langer Tag. Jakob und Anna haben Wien storniert. Es war ein Traum für Anna, aber jetzt geht es ihnen hier so gut, sie schlafen aus, unternehmen viel, und so fanden sie jetzt, sie würden weder München voll ausschöpfen noch von Wien wirklich was haben, wenn sie schon wieder für ein paar Tage aufbrechen. Weiterhin pure Freude, die beiden gemeinsam zu erleben, was für mich frühestens am Donnerstag abends wieder der Fall sein wird. Eigentlich bin ich nicht in Ordnung, aber im Hospiz ist soviel zu tun, dass ich es erst jetzt in der Ruhe wieder deutlich spüre.

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3 Antworten

  1. Renate sagt:

    Was das gestern war? Auch ich hatte solche Kopfschmerzen. Das Jakob und seine Freundin hier in München bleiben ist eine gute Entscheidung. Besser als von Stadt zu Stadt und keine richtig sehen. Was dein verfrühter Rentenbeginn bedeutet wird sich noch zeigen. Mir geht das auch im Kopf herum, allerdings wurde mir klar, dass es ein halbes Jahr später auch soweit gewesen wäre. Das war noch so weit weg. Ein Jahr geht so schnell vorbei.

  2. Ines sagt:

    Ein leichter Wiedereinstieg in die Arbeit nach dem Urlaub war das bei dir nicht. Gut, dass du deine Pläne gleich offen gelegt hast. Hoffentlich wächst sich die Migräne nicht aus.

  3. Beate sagt:

    ich habe seit Montag Kopfschmerzen, die ich gleich mit Paracetamol niedergebügelt habe.Es muss schon auch mit dem Wetter zusammenhängen. Gut, dass Du Deine Pläne vor Gregor offen gelegt hast! Jetzt dauert es vielleicht nur noch ein Jahr, dann bist Du Rentnerin! Ich hoffentlich auch. Was Du von Jakob und Anna schreibst, klingt so überaus schön! Die beiden scheinen sich gefunden zu haben

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