Iseosee, Cafe und Friedhof
Gestern auf Arte noch eine Doku über die floating piers von Christo angeschaut. Ich bin mit einer Freundin 2016 zum Iseosee gefahren, deshalb hat mich der Film interessiert. Ein irrer Aufwand dieses Kunstwerk. Als ich damals die ersten Schritte auf diesen schwimmenden, 16 m breiten Wegen gegangen bin wurde mir sehr schwindelig. Wer geht schon auf dem Wasser? Die Wasserwege, die Straßen in der Stadt Sulzano und auf einer Insel waren mit gelbem Stoff ausgelegt. Eine tolle Erfahrung und eine sehr heiße Erfahrung. 1,5 Millionen Menschen waren in den 16 Tagen da. Dagegen war es heute ruhig. Mit Gabi in das Cafe Widmann und wie immer danach ein großer Spaziergang durch den Waldfriedhof. Gabi hatte die Sektionsnummer und die Baum Nr. von Wolfgang Friederich, dem Chanter. Wir fanden seinen Baum. Gabi war, da sie in der Nähe wohnte, öfter zum chanten. Ich bin nur einmal dagewesen und mir hat es nicht zugesagt. Wir entdeckten heute ganz neue Stellen im Friedhof und unterhielten und prächtig.
Mir hat dieser Chanter auch nicht zugesagt, ich war deshalb selten dort. Heide zwang Lorenz regelmäßig an Silvester zur Teilnahme, auch als es ihm altersentsprechend schon extrem peinlich war. Und wieder wart ihr bei Widmann, und immer noch habe ich die legendäre Torte nicht kennengelernt. Baumgrab klingt so schön, sieht aber ziemlich trist und fantasielos aus, wie sie das gestalten am sonst so schönen Waldfriedhof.
Widmann war DAS Café in der Zeit, als Janni in Großhadern lag. Kaffeekuchenpralinentrost. Alles vom Feinsten!