Letzter Tag und Abschied

Heute war unser letzter Tag in Ca Savio, denn morgen werden wir in der Früh aufbrechen. Wie jeden Morgen ausgiebig das Wetter begutachtet und gefrühstückt mit italienischen weißen und integrale Panini. Danach ein bisschen in der Sonne gesessen und Podcast gehört. Die Freunde, die heute schon abreisten, kamen zum Abschied vorbei, danach sind wir zu Viert zum Strand. Leider hat sich die Sonne immer wieder hinter den Wolken versteckt  und so saßen wir eingemummelt in Pulli und Strandtuch lesend herum. Mittags ein letztes mal in der Strandbar gegessen, dann noch ein bisschen Siesta im Liegestuhl. Die Mädels sind den Rest des Tages am Strand gelegen, während Hubert und ich in der Lagune im Naturschutzgebiet eine Radtour gemacht haben. Dort viele Störche und anderes Getier gesehen. Wenn ich auf dem Fahrrad sitze, kann ich die Tierwelt mehr genießen als wenn ich zu Fuß unterwegs bin. Auf dem Rückweg noch in der Weinhandlung 2 Flaschen Rotwein für daheim besorgt und gleich noch einen verkostet. Jetzt hab ich geduscht und so gut wie alles gepackt. Amrei und Luisa kochen heute für uns, so dass ich gerade nix zu tun habe. Hubert und ich haben darüber gesprochen, dass wir jetzt erst mal nicht mehr hier her fahren. Es war zwar schön und erholsam, aber wir haben uns jetzt gesättigt an diesem Ort und außerdem haben wir auch den Eindruck, dass es das letzte mal mit Luisa war. Bis jetzt war dieser Urlaub ein Traditions-Familienurlaub. Dieses Mal hat sich Luisa stark abgegrenzt, hat wenig persönlich gesprochen. Die Abgrenzung findet ihren Ausdruck im veganen Essen. Zu zweit würden wir nicht auf den Campingplatz fahren.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Da schwingt ein melancholischer Unterton mit und lässt mich an eure erste Reise zurückdenken. Wenn ich mich nicht täusche, ging Luisa damals an deiner Hand, war so zutraulich, probierte dich als neue Mutter und sich um dich werbend. Jetzt kann sie sich Abgrenzung leisten. Dass du diese übers Essen wahrnimmst finde ich eine interessante Interpretation, auf die ich nicht gekommen wäre.

  2. Beate sagt:

    Familienurlaub, Urlaub auf dem Campingplatz, irgendwann ist es mit den selbstverständlich jährlich aufgesuchten Orten vorbei, weil die Kinder keine mehr sind, das Zelt zu eng, die Luftmatratze zu umkomfortabel ist. Es ist auch eine Wehmut dabei, wenn diese Urlaube zum (vielleicht) letzten Mal zelebriert wurden.

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