Ein Wochenende im Salzkammergut

es ist so herrlich: aus „SUGO“ (Spaghettisauce) wurde Hugo. Wir haben heute noch einmal davon gegessen. Das Essen ist hier sehr wichtig, denn die meisten brechen bei Sonnenaufgang auf und kommen am Abend heim mit einem Bärenhunger. Heute hatte ich einen sehr abwechslungsreichen Tag. Bin mit „Neuankömmlingen“ einen Panoramaweg lang gegangen. Die Blick auf den Attersee und die Stimmung waren grandios. Irgendwann fing es an, dass viel Geröll rumlag, auf dem die Frau, Isabel, ausrutschte und sich arg den Fuß verstauchte. ihr Freund suchte Hilfe bei einem nahen Haus, fand sie: Ein Mann kam raus, fuhr uns bis dahin, wo das Auto geparkt war. Erzählte, er sei Wiener, und er sei gerade aus Berlin angekommen. Ein heißer Typ, vielleicht einer, der im Kulturbereich arbeitet. Schwarzes gegehltes Haar, spöttischer Gesichtsausdruck, schwarze Klamotten, schicker BMW.. Herrlich deplatziert war es, als Isabel ihm einen Zehner in die Hand drücken wollte. Er sagte: ich will nicht ihr Geld, ich will Ihre Hand!  und half ihr galant aus dem Auto. Isabel konnte all die Tage nur humpeln. Schiff fahren statt spazieren gehen. Die Anderen waren unglaublich sportlich. Außer mir waren sie alle Ärzte, Freunde aus Alexanders Studienzeiten. Ich hatte sie alle in der Tat schon mal vorher gesehen, auf irgendeinem Fest. Alexander ist wie ich Löwe. Hat immer was vor, ist viel unter Menschen. Und wenn es hart auf hart geht so zuverlässig. Als Sirena und Janni im Krankenhaus lagen, hat er sich um sie gekümmert, unaufdringlich , kompetent. Gabi und er haben eine sehr schöne Beziehung. Aber ich glaube, sie hätte gerne auch mal Zeit für sich allein.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Das ist schön, wie du Alexander charakterisierst. Dass man so einen Löwen gern mal für sich hätte liegt in der Natur der Sache! Furchtbar peinlich, die Sache mit dem Zehner und überhaupt, was für ein Mist, sich in der Gegen den Fuß zu verstauchen. Diese Ausblicke, von denen du schreibst, sind wahrscheinlich einzigartig.

  2. Ines sagt:

    Den Mann mit den Schlotzehaaren im BMW sehe ich förmlich vor mir. Auf dich hat er Eindruck gemacht, scheint mir. Toll jedenfalls seine Hilfsbereitschaft und peinlich die Situation mit dem Zehner. Ich muss gestehen, dass ich bei den Namen deiner Freunde und Freundinnen nicht mehr mitkomme. Gabi kommt häufig vor.

  3. Renate sagt:

    Du entwickelst dich zu einer Wanderin. Blöd mit dem verstauchten Fuß und dem 10er.

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