21-10-10-CoTaBu-Wen welcher Schlag treffen könnte + Entzerrung in Sicht
Als ob Fabians V.a. Schlaganfall sich auf mich übertragen hätte, so fühlte ich mich. Eine (vorerst) erlösende Rolle rückwärts ergab sich, als der Grund, aus dem es hier hätte auf unbestimmte Zeit andauern können, sich auflöste. Zu der erleichternden Nachricht, dass der Kopf ok ist, gesellte sich die Hoffnung, Conny werde ihn heute mit nach Zürich nehmen. Gestern entfloh ich meinem Kosmos erfolgreich zu Beate: Bei Zimties, zwei Träumen von Akira Kurosawa und einem Teil meiner Artikel über Ehrenamtliche erholte ich mich in himmlischem Frieden eingekuschelt in meinem Lieblingsluxussessel. Als Fabian mit Conny abends zurückkam war er wie verwandelt. Ob ihm der Besuch bei der 101-jährigen Omama so gutgetan haben kann? Die wohl von nichts anderem als unserer Heirat gesprochen und das Anzeigenkärtchen nicht aus der Hand gegeben haben soll? Oder die Behandlung eines Kumpels, der ihn chiropraktisch knackend derart eingerichtet hat, dass er schmummrig wie ein Baby im Arm der Mutter am Tisch saß, Fencheltee trank und danach mit Conny für diese Nacht in ein Hotel umzog? Sehstörung „behoben“, Gehör wieder einwandfrei wie durch Zauberhand. Conny sagte, sie fühle sich auch freier, zumal mit Hund (der mich eigentlich eher freut als stört). Fabian wie schwebend und umgänglich; Jakob nicht da, weil unsere Architektin-Anna vorgestern Geburtstag hatte, gestern aber erst David aus Göttingen kam (allerdings mit anaphylaktischen Erdnuss-Schock im Krankenhaus mit Kortisoninfusionen landete und danach der Abend nicht mehr war wie er hätte sein sollen). Fabian, Conny und Hund kommen nachher nochmal zum Frühstück; dann aber wird Conny allein nach Zürich fahren, weil Ingo Fabian noch dringend Radiologie, Neurologie und Herz angeraten hat; Termine, um die er sich angeblich kümmert. Alles – wohl gemerkt – aus eigener Kasse. Je nach Ergebnis – also im Idealfall – sollte der Rückreise nichts mehr im Wege stehen. Fabian zieht heute zu Michael. Das entzerrt die Lage und unserem familiären Lot steht – dank Michael – (fast!) nichts mehr im Weg.
Fabian wie immer von einem Extrem ins andere. Und was das wohl mit Conny wird? On-Off-On. Gut, dass du zu Beate flüchten konntest und gut, dass du deine Wohnung wieder mehr für dich hast, wenngleich Jakob wohl weiter bei dir bleibt, oder?
da hat sich ja doch alles entzerrt, die schlimmsten Befürchtungen in Luft aufgelöst- Fabian nicht durch einen Schlaganfall geschädigt- und nun ist auch die baldige Rückkehr nach Zürich in Sicht. Wir hatten eine so überaus schöne zeit zusammen!
Eine kleine Auszeit bei Beate. Fabian im Hotel und jetzt bei Michael. Deine Wohnung gehört fast wieder dir. Der Hund war am lautlosesten.