Koffer, Wanzen und singen
Angefangen meinen Koffer zu packen. Irgendwie nicht so richtig bei der Sache. Ich bin aus der Übung anscheinend. So nach und nach wurde ich fertig und es ergab ein gutes Ergebnis. Was passt zu welchen Schuhen, zu welcher Hose, zu welchen Socken. Eine kleine Runde gegangen. Auf meinem Balkon konnte ich heute nicht sitzen, weil die Stinkwanzen ihn für sich auserkoren haben. Viele habe ich mit meiner Essig-Spülmittel-Lauge eliminiert, andere nach unten gekickt, sie sind bei den Hartmanns auf der Wiese gelandet. Morgen werden keine mehr da sein, denn sie lieben es hell und sonnig. Lästig diese Viecher. Abends Zoom Singen. Eine Frau hat um ein heilendes Mantra gebeten, denn ihre kleine Enkelin, 2 Jahre, hat eine Tasse heißen Tee vom Tisch gezogen und sich an Brust und Armen verbrüht. Sie wurde mit dem Hubschrauber in das Schwabinger Krankenhaus gebracht, in eine Spezialabteilung für Brandopfer. Ob es bei der Großmutter passiert ist habe ich nicht gehört. Das wäre das Schlimmste für mich wenn den Kindern in meiner Obhut etwas passieren würde.
Das wäre wirklich furchtbar! Aber auch wenn es bei der Mutter war…Beate kann ein Lied von sowas singen. Herr Zerban ist (oder war) übrigens im Schwabinger KH für die Brandopfer bzw. die psychologische und Traumabehandlung zuständig. Unvorstellbar, dass „nur“ eine einzige Tasse solche Folgen haben kann.
ja, ich kann in der Tat ein Lied davon singen. Ein Leben lang. Erst vor Kurzem stellte ein Neurologe einen Zusammenhang zwischen den Verbrennungen an Sirena Bein und ihrem Humpeln fest.