Walchensee Forever, straffe Planung für den Herbst

In der Wochenendausgabe der SZ stand ein interessanter Artikel zur Veränderung, Bereicherung des Stadtteils Sendling. Weil wir schon ab und an darüber geschrieben haben: Die Isarphilharmonie und das neue Volkstheater sind in der Tat „Leuchttürme“, eine Bereicherung. Den ganzen Tag hab ich gelesen, Zeitung, Spiegel, im neues Buch „Blaue Frau“.Und dann habe ich mich nach diesem Sonntag  zuhause auf der Couch bei schönstem Wetter doch noch aufgerafft, bin zu Stachus mit der Tram gefahren und habe mir den Film „Walchensee Forever“ angeschaut. Das Café kenne ich seit vielen Jahren, es ist das schönste dort und ich habe es oft aufgesucht, mit meinem Vater, mit Tonie, deren Eltern am Walchensee ein Haus haben, mit denen, die ich auf den Rückreisen von Pergine im Auto hatte: Wenn das Café geöffnet war, war es stets ein Genuss, dort Rast zu machen. Aber welch eine Geschichte  wird da erzählt! Welche Ausflüge in die weite Welt, in fremde Sphären, mit Mut und Abenteuerlust. Nur, dass Rainer Langhans immer wieder eine übertriebene Bedeutung hatte, das hat mir gar nicht gefallen. Heute, bei der Arbeit wurde ich von dem beschaulichen Sonntag entzaubert. Ein straffes Programm mit Terminen quer durch den Herbst wartet auf mich. Nach zwei Jahren zuhause im Homeoffice wieder unter die Leute gehen, Koffer packen, vor Corona habe ich das geliebt, jetzt fühle ich mich ein wenig überfordert.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Die Überforderung fühle ich nach. Mit Corona haben auch wir uns verändert. Die „Blaue Frau“ mag ich erstmal nicht lesen, mir ist die Autorin unsympatisch. Kann es nur die Frisur sein oder das Aalglatte in erwartbaren Floskeln, das dazu gefachsimpelt wird? Es könnte die Ausnahme werden: kein Exemplar trotz Buchpreis.

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