Ubi caritas et amor…

…der Weihnachtschor des Kultusministeriums probt wieder! Ich bin in jedem Jahr glücklich gewesen, dabei zu sein. Jeden Donnerstag stehe ich auch in diesem Jahr mit den Sängerinnen und Sängern und Herrn Haaf am Flügel im alten Ministergang. Jetzt, wo wir ein eigenständiges Institut sind, gilt es nicht mehr als“ Dienstzeit“. Macht nichts. Es macht mich glücklich. Ich hatte eine bewegte Woche: Sirena war für ein paar Tage weg, um was für ihren Rücken zu tun-  eine Krankengymnastik- Schwimm- Woche, und ich war für Jania da, wenn sie mich brauchte. Es war nicht so einfach wie in den Zeiten, als sie klein war, denn sie will sehr gerne ihre Selbständigkeit zelebrieren und ist zwar freundlich und höflich zu mir, signalisiert mir aber, dass ich nichts für sie tun brauche. Trotzdem kam ein Abend, wo sie mich bat, bei ihr zu schlafen . (Ich habe mich aber an drei Abenden in Sirena Bett gelegt, um in ihrer Nähe zu sein). Ansonsten arbeite ich weiter an den Profilen für unser Planspiel Kommunalpolitik. Erst musste alles gegendert werden, dann kam vom Finanzministerium die Order, nicht zu gendern, keine Sternchen, kein Plus. Also noch mal überarbeiten. Eine Zoom-Konferenz wegen Öffentlichkeitsarbeit. ich habe die Kamera ausgestellt und gebügelt, während ich (aber aufmerksam!) den Kolleginnen und Kollegen zugeschaut habe. Wir sind neuerdings auf LinkedIn und allen möglichen Kanälen, die Öffentlichkeitsarbeit ist systematisiert und die, die da dran sind, sind um die 30 Jahre alt. Aber es ist nicht nur so, dass ich mich zum Alten Eisen gehörig fühle. Wenn es um geschichtliche Themen geht, werde ich immer wieder um Rat und Mitarbeit gefragt, für Veranstaltungen bin ich bis Ende des Jahres schon fest eingeplant.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    In der Zeit habe ich in diesem Jahr einmal gelesen, dass alle Schreiberlinge es mit dem Gendern nach eigenem Gusto gestalten können. Das fand ich erstaunlich! Ob es noch so ist? Um den Chor beneide ich dich, gerade nach dem chaotischen ersten Schnuppern deutsch-japanisch. „Ubi caritas“ singen wir Weihnachten auch immer mit Andis Gitarrenbegleitung, Ich finde meine 2. Stimme, die ich oft allein singe, anspruchsvoll.

  2. Ines sagt:

    Ubi Caritas hat mein Chor auch schon gesungen. Sehr schön. Während der Konferenz bügeln stell ich mir lustig vor, Multitasking. Und wieder rufen die Omapflichten.

  3. Renate sagt:

    So ganz ohne Oma geht’s dann doch nicht. Du hast das geschichtliche Wissen, die Jungen die Medienkompetenz. Beide brauchen sich gegenseitig.

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