Matinee und Schmock
Nachdem ich gestern mehr oder weniger verdrossen „Klar Schiff“ in meiner Wohnung gemacht habe, also den lieben langen Tag geputzt, aufgeräumt und eingekauft habe, bin ich abends sehr bald ins Bett gegangen. Heute schon fast zu spät aufgewacht, denn ich hatte was Schönes vor: Ich bin ja Mitglied in der „Saubande“, dem Förderverein des Karl Valentin Museums. Einmal im Jahr gibt es da eine Matinee. ich konnte gerade noch meinen Tee trinken und musste dann schon aufbrechen. Das Volkstheater war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Es war wie in jedem Jahr eine gelungene Veranstaltung. Neben mir saß eine ältere Dame, die mir erst erzählte, dass sie kaum mehr zu kulturellen Veranstaltungen gehen kann, weil ihr Mann im Rollstuhl sitzt und pflegebedürftig ist. Nach der Pause meinte sie, sie habe gerade die Leiterin des Museums auf der Treppe gesehen, die sei ja eine so überaus bezaubernde Frau und ihr Kleid sei wunderschön. Ja, sie macht schon was her, die Sabine. Nach der Vorstellung trafen wir uns im Schmock: Gabi und Alexander, eine Freundin von Gabi und ihr Mann und Alex’Tochter Annabel. Das Essen war sehr teuer, aber wir hatten einen schönen Nachmittag.
Ich würde mich im Moment auf einer Veranstaltung nicht wohl fühlen.
Du hast in dieser Woche noch ein verdammt straffes Programm, möge es gutgehen! Ich glaube, über diese Veranstaltung hattest du mal gesprochen und ich habe mich auch schon dort gesehen. War nicht Sabine auch mal Tänzerin? Das macht sich ein Leben lang positiv bemerkbar.