Telegym und Nikolausmützchen

Sehr, sehr früh heute aufgestanden. Um die tägliche Routine etwas zu durchbrechen habe ich den Fernseher angemacht und telegym mitgemacht. Jeden Tag brauche ich das nicht. Mit den Öffentlichen zu Mama gefahren. Als ich sie heute nach drei Wochen wiedersah, bin ich richtig erschrocken weil sie sehr schlecht aussah. Der Eindruck relativierte sich mit der Zeit. Das sie am Mittwoch 88 Jahre alt wird, findet sie gar nicht gut. Sylvie meinte, sie haben so eine gute Kondition,  sie werden 100. Dann bin ich erst 80. 😊 Eine Stunde Spaziergang mit Mama und Sylvie. Erst sind wir zu einem Haus mit Jägerzaun, der auf jedem Pfahl eine kleine gehäkelte Nikolausmütze sitzen hat. 50 Mützchen sind es mindestens. Weiter ging es zur Kirche, in der Mama eine kurze Rast machte. Nach Kaffee, Elisenlebkuchen und interessanter Gespräche mit Sylvie heimgefahren. Es ist schade dass Sylvie nicht mehr zu uns kommen wird. Mein guter Freund Klaus hat mir geschrieben, dass die Großeltern vom besten Freund seines Sohnes, die sehr  große Angst vor einer Impfung hatten, an Corona gestorben sind. 61 und 67 Jahre alt.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Dass Menschen auch Angst vor Impfung haben, vor der Spritze, habe ich sogar schon von einem Arzt gehört; der müsste ja seinerseits andere Menschen spritzen können, sonst kommt er ja gar nicht in dem Beruf an. Ja, schade um Sylvie, und der Wunsch mit den 100? Naja.

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