Höhle, die Puppe und Adventstee

Nachtrag des gestrigen Tages. Emilia und Luis kamen aufgedreht am Vormittag bei mir an. Hat nicht lange gedauert und sie haben sich eingekriegt. Höhle bauen war den ganzen Tag angesagt. Luis hat sich dazwischen mit den paar Autos beschäftigt, die es bei mir gibt. Zusammen Apfelkuchen gebacken. Die Kinder haben die Äpfel geschnitten. Luis fragte mich ob er eine Puppe mit heimnehmen kann, mit der Begründung, dass Emilia viele Puppen hat und er keine. Natürlich konnte er sie haben. Sie ist so groß und schwer wie ein Baby. So goldig wie er mit der Puppe auf dem Arm gegangen ist. Heute einen Spaziergang bei eisigem Wind und Sonnenschein gemacht. Am späten Nachmittag zu Heike geradelt, zum Adventstee. Eine ehemalige Kollegin aus dem Hospiz kam auch. Es duftete herrlich nach Gebackenem, Kerzen brannten, der Holzchristbaum beleuchtet, Zweige mit wunderbarem Christbaumschmuck. Weihnachtliches Ambiente, mit Tee, Apple crumble, Lebkuchen, Plätzchen und angeregtem Gespräch.

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3 Antworten

  1. Beate sagt:

    …ich kann es mir richtig gut vorstellen, Euere Adventsstunde! Sehr feiner Gaumen- und Ohrenschmaus. Das hat Dir nach der langen Quarantäne sicher sehr, sehr gut getan!

  2. Heike sagt:

    Wie „eure“ Kinder spielen können! Eine Mischung aus Erziehungsleistung und Begabung. Oder besteht die Leistung darin, die Kinder im Spiel (=konzentriertes Arbeiten) nicht zu stören und nur, wenn nötig, zu führen?

  3. Ines sagt:

    Es ist schon sehr eigenartig, dass die kleinen Jungen oft keine Puppen zum Spielen haben. In der heutigen Zeit erwartet man doch, dass sich Väter genauso um ihre Kinder kümmern wie Mütter. Dann können die Buben doch auch mit Puppen spielen. Ich find’s gut, dass Luis die Puppe mitnehmen wollte.

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