Regenfahrt, Geschenk und Spiele

Es war mehr als nur Niesel. Bei Regen mit dem Rad zu meiner Mutter geradelt. Die Nachricht einer Kollegin, dass in die U-Bahn eine Horde Vermummter gestürzt ist, laut brüllend, demonstrierend gegen die Corona Maßnahmen, hat mich bewogen mit dem Rad zu fahren. Klatschnass bin ich angekommen. Bis ich mich von den Gamaschen, der Daunenjacke, der Regenjacke, dem Schal, dem Helm, der Mütze, den Handschuhen befreit habe und alles im Bad aufgehängt habe verging reichlich Zeit. Magdalena hat uns allen Geschenke aus Tschechien mitgebracht. Eva hat ihr am Hl. Abend unser Geschenk überreicht. Magdalena hat sich, wie immer hingelegt, nachdem wir uns sehr lange unterhalten haben. Mama und ich haben Gabys Plätzchen ( sorry, Heike) und meine Nussecken gegessen. Magdalena ißt überhaupt nichts Süßes, aber auch kein Brot. Sie bekommt extreme Bauchschmerzen auf Mehl. Ich habe ihr von meiner Freundin Ingrid erzählt, die auch Zöliakie hat. Magdalena hat ihre ganz eigene Strategie. 6 x Mensch ärgere dich nicht, danach Mikado gespielt, was Mama erstaunlich ruhig macht und auch gleich sieht wenn ein Stäbchen wackelt. Bei Dunkelheit trocken heimgekommen.

 

 

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Deine Auskleideschilderung erinnert mich an Kindergeburtstage: Schokoladenessen. Bis man angezogen war hatte die nächste schon eine 6 gewürfelt. Schön, dass man mit eurer Mutter noch spielen kann. Immerhin. Brigittes Erlebnis war schrecklich, aber was auf dieser gelben Liste steht ist eine folgerichtige Verkehrung der Regeln, eigentlich nicht ganz dumm, finde ich.

  2. Beate sagt:

    Der Auftakt war ja gar nicht schön: die Nachricht, dass finstere Gestalten in der U-bahn sind, dann Rad fahren im Regen. Und dann das volle Leben bei Deiner Mutter mit spielen und Plätzchen essen

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