22-01-05-CoTaBu- Erfolgreicher Tag mit Erledigungen und Vorbereitung

Im Gegensatz zu gestern blicke ich auf einen äußerst zufriedenstellenden Tag. Nicht bis in die Puppen, sondern gemäßigt ausgeschlafen. Bissel aufgeräumt; bescheiden gefrühstückt. Vorher schon wegen Sauwetters mit Michael zu Besorgungsfahrt verabredet, statt mich aufs Fahrrad zu schwingen. Ihm war es recht – es enthob ihn seiner eigenen Laune. Die Besorgung umfasste Großeinkauf im türkischen Gemüseladen für unser morgiges Frühstück. Dreierlei Brot; einmal Fladen, dann zwei andere bei Neulinger (Ruffini war brottechnisch schon mittags ausverkauft; hat eh keine eigene Bäckerei mehr). Michael hatte meine Ausweis- und Führerscheinkopie sowie die Überweisung gemacht – also Antrag eingeworfen. Zur Post, 3. Booklookerverkauf in diesen Ferien aufgegeben. U.a. diese esoterischen Weisheitsbüchlein in den Bücherschrank eingestellt. Weiter zu Bösner am Ostbahnhof in Hoffnung auf ein bestimmtes Notizbuch wie vor Jahren. Fehlgeschlagen, aber andere Modelle, die sich wunderschön anfühlen, für die nächste Zeit erworben. Bei Hamberger auf Michael gewartet, bei Wörle angerufen: Brille abholbereit. Die habe ich jetzt schon auf. Es ist schwer, der Versuchung zu widerstehen, eine meiner Lesebrillen dagegen auszutauschen; noch ist mir jedes DM-Modell von der Stange angenehmer. Hoffentlich gewöhne ich mich bald um! Gemeinsam vietnamesischen Imbiss eingenommen. – Daheim hölzernen Drehteller vom Speicher geholt und gescheuert, um morgen diverse Schälchen darauf zu platzieren. – Thematisch schüttele ich nichts aus dem Ärmel. Wir haben schon Jahre auf dem Buckel. Ich stelle immer einen gewissen Anspruch an mich; habe dadurch wahrscheinlich auch viel davon und es bleibt einiges haften. Nur wenige meiner geistigen Vorbereitungsflüge kommen tatsächlich zum Einsatz. Es ist wie mit dem Zeichner, der jahrelang den Hahn übt und ihn am Ende – scheinbar mit einem Pinselstrich – aufs Papier wirft.

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2 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Soviel geschafft hast du heute, toll. Das gibt dir sicher ein gutes Gefühl. Gleitsichtbrillen sind gewöhnungsbedürftig, das weiß ich von meiner Freundin, der tagelang schwindelig war. Hoffe du bist bald begeistert von dem teuren Stück.

  2. Ines sagt:

    Dein Beitrag klingt so beschwingt. Und wie ihr beiden so eure Einkäufe in den ausgewählten Läden tätigt mit vietnamesischem Snack, das stelle ich mir richtig nett vor und ist typisch münchnerisch.

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