22-01-14-CoTaBu-Vereinzelung statt Systemik und vergorener Frischkäse

Freier Luxustag bei strahlendem Himmel. Um 10:00 kommt Jakob zum Frühstück. Mein fürstlicher Einkauf bei Vincenz Murr lecker, aber Frischkäse vergoren. – Eure Kommentare muss ich eigens bedenken. Dass ich mit meinen Ärgernissen durch bin und es bald quasi nicht mehr mein Bier ist, spüre ich so nicht. Meine (kurzzeitige) Verwandlung verbuche ich – und wenn ich es auch nur so WILL – aufs Hypnokonto. Ich würde meiner Nachfolgerin gern vermeidbare Dinge ersparen und manches nicht umsonst durchlitten haben; es trifft eher zu, dass das Hospiz mir als mein Herzensstück über mich hinaus am Herzen liegt. Gestern habe ich Gregor mit den Inhalten des Gesprächs freundlich konfrontiert. Er rebelliert. Er hat keine Hospitation zugesagt. Da müsse er ja wohl noch mitreden. Ich habe ihn gefragt, was ich nicht mehr 100% wusste. Ein Hospiz kann doch nicht einfach einen eigenen Verein machen? Ist es nicht so, dass es tatsächlich die Anbindung an einen Ambulanten Dienst braucht? Ja. Folge: Dieses hat verständlicherweise auch eigene Bedingungen und hält nicht nur wie eine Briefkastenfirma formell her. Fazit: War das Konstrukt mit mir am Ende doch die beste Lösung und all die Aufregung umsonst? Gregor: Dann machen wir die Kündigung der Kooperation rückgängig? Überhaupt, was der neue Privinzial dazu sagen wird… Ich sage: Der sagt, was du ihm ihn den Mund legst. Wie sollte der eine Meinung haben, wenn er die Umstände nicht kennt? Vielleicht wird auch der alte nochmal gewählt. Wie auch immer: Gregor war`s nicht. Falls meine Nachfolgerin diesen Bereich nicht übernehmen wird muss ich das ihr gegenüber korrigieren. Gregor meint, das werde sich finden, das sollen wir abwarten. Ich sage NEIN, das warte ich nicht ab. Denn der Job wird weniger bunt und abwechslungsreich, mindestens anders. Außerdem habe ich ihm gestern nochmal vor Augen geführt, was dabei rauskommt, wenn er mit Therese, dann mit mir, dann ich mit ihm, dann ich mit Therese, dann ich mit Anna, dann mit ihm, dann er mit ihr spricht. Solchen Unsinn könnten wir vermeiden mit wenigen runden Tischen. Er wollte mir in die Schuhe schieben, dass ich Anna allein treffen wollte. Im Gegenteil habe ich zweimal gesagt, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn wir das gleich zu dritt machen, zumal so eine Schnitzelatmosphäre zu zweit auch einen privaten Charakter bekommt, wenn man sich kennt und mag. Nein, geh du mal mit ihr, und dann ich mit ihr… Immer und immer exclusive Zweisamkeiten! – Ansonsten waren meine ersten Tage ereignislos. Stabile Patientensituation. Wochenlang keine Aufnahme, nur Leute hinhalten; manche sehen es ein, andere nicht. Mit Sonja Harmonie. Ingrid hat aktuell einen Weg aufgezeigt, wie Ungeimpfte legal unter großem Zeit- und Geldaufwand an einen gültigen Immunausweis kommen können. Das bringt unter einigen große Zuversicht. Einzelne allerdings wollen in Wut und Frust verharren.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Kommunikation ist schon sehr kompliziert und ungenau und jede/r hört mit einem anderen subjektiven Ohr, was der oder die andere sagt. Auf diese Weise bastelt sich jede/r seine/ihr eigene Realität und man selber meint, im Recht zu sein mit der Interpretation des Gesagten. So wie du es beschreibst, wären runde Tische mit allen Beteiligten wesentlich effektiver gewesen, am besten noch mit einem schriftlichen Protokoll, dem alle zustimmen. Wie ist es möglich, als Ungeimpfte legal einen Immunausweis zu bekommen?

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