Ineffektiver Arbeitstag, Serie, gemütlicher Samstag

Gestern hatte ich eine Ahnung von Frühling, den man in der Luft riechen konnte. Am Nachmittag war es so schön, dass ich beim nach Hause radeln keine Mütze und keine Handschuhe brauchte. Ansonsten war mein gestriger Arbeitstag sehr ineffektiv. Da ich einen Patientenausfall hatte, habe ich beschlossen mein Arbeitszimmer umzustellen. In dem Zug habe ich aus Unachtsamkeit eine Verbindung zwischen Monitor und PC herausgerissen, die sich nicht mehr reparieren ließ. Am schwarzen Monitor konnte ich dann natürlich nicht mehr arbeiten. Einen Reparaturauftrag geschrieben und hoffen, dass es sich am Montag schnell beheben lässt. Die Möbel in meinem Büro stehen jetzt genauso wie vorher. Nachdem ich alle Möbel mehrfach hin und hergeschoben habe, war keine Lösung besser als die alte. Am Nachmittag mit Hubert in einem Marco Polo Outlet in Fürstenried nach Anziehsachen geschaut und leider ohne Kauferfolg geblieben. Abends lecker Risotto gekocht mit Salat und unsere Serie Slöborn geschaut (Das ö wird mit o durchgestrichen geschrieben). Man kann nicht glauben, dass die Serie vor Corona geschrieben und gedreht wurde, weil sie nämlich von einer Pandemie erzählt, die aus Asien kommt und die über ein gekentertes Boot auf die Insel Slöborn ankommt. Es ist gespenstisch, dass vieles dort vorweg genommen wurde, wie es dann mit Covid ganz real gekommen ist. Heute ausgeschlafen und mit reichhaltigem Frühstück in den Tag gestartet. Da ich unter der Woche nicht mehr frühstücke, genieße ich es am Wochenende besonders. Danach auf dem Wochenmarkt den Kühlschrank wieder aufgefüllt und anschließend mit dem Rad in die Stadt. Erst hab ich eine Lampe für meinen Schreibtisch gekauft, danach bei Konen eine Hose. Mittagsbrotzeit, Nickerchen und jetzt noch etwas Zeitung lesen, bis es gleich ans Kochen geht. Um 20 Uhr haben sich die Nachbarn von unten auf ein Glas Wein angekündigt. Ein gemütlicher Samstag, wie ich ihn mag.

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3 Antworten

  1. Renate sagt:

    Ich fand es auf dem Rad nicht sehr warm gestern. Möbel umstellen war noch nie mein Ding, anders als mein Sohn, der sein Zimmer ständig umgeräumt hat. Hoffentlich kann dein PC am Montag zum Laufen gebracht werden. Bei Konen kaufe ich meine Hosen auch.

  2. Heike sagt:

    Das kommt mir bekannt vor, räumen und am Ende wieder wie am Start stehen. Manchmal finde ich schade, dass ich nicht Nachbarn zum Anfreunden habe. Auch das wurde mir anerzogen, warum mit wem besser auf Abstand zu leben ist. Beim Erstbezug hier habe ich erlebt, wie sich alles in den Armen lag, um sich bald zu zerkriegen. Da war ich mit vornehmer Zurückhaltung besser dran. Keine Freundschaft und keine Feindschaft.

  3. Beate sagt:

    noch lange vor der Serie, vor mehr als 10 Jahren, gab es einen Film, den man auf Amazon sehen kann. Falls es Dich interessiert, schau ich nach dem Titel. Ein gruseliger Plot…

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