Peer Gynt, ein Tag mit Alina und Copy Shop

Es war Peter Gynt, der uns zusammen gebracht hat. Wir saßen am Abend lange im Wohnzimmer, Alina auf dem Sessel, ich lag auf der Coach. Sie las ihn auf Norwegisch, ich auf Deutsch und nach jedem Akt unterhielten wir uns über den Inhalt. Ich war erstaunt, wie viel sie verstand. Eigentlich alles. Ab da war das Eis gebrochen. Der heutige Tag war dann sehr schön. Ich ordnete meine Unterlagen für meine Fahrt nach NRW, fuhr zum Copy Shop, um alles für die Schüler zu kopieren.und füllte schließlich zwei Aktentaschen voll Unterlagen. Alina traf ihren Vater im Rigoletto und kam sehr siegessicher wieder. Er hatte wohl eine unzutreffende Bemerkung über mich gemacht, worauf sie mich wie eine Löwin verteidigte. Darauf war sie sehr stolz und so ist Alina öfter, denn sie wirft sich seit sie klein ist gerne ins Gefecht, wenn sie glaubt, dass jemand oder etwas ungerecht ist. Am Abend hat sie noch gekocht, Okraschoten mit Tomaten und Reis, es hat sehr gut geschmeckt.

Morgen brechen wir früh auf. ich fahre von Frankfort gleich weiter Richtung Bonn.am Montag mache ich dann zum ersten Mal das Planspiel zur DDR-Geschichte.

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Das ist phänomenal, ganz nach meinem und v.a. deinem Geschmack eine wunderbare Wendung. Da fällt mir gleich ein, wie Fabian sich von mir Schillerballaden vorlesen lässt oder unser Hölderlinhörspiel am vorletzten Silvester, allerdings eher lustig-grotesk als intellektiuell. Dieses – vielleicht auch etwas übersteigerte? – Gerechtiglkeitsgefühl….ist sehr ausgeprägt. Wie sie in Windeseile diese Sprachen lernt – erstaunlich! Dir: Viel Erfolg. Das wird bestimmt ganz toll. Durchs Bloggen haben wir ein bisschen verstanden, was du da machst.

  2. Renate sagt:

    Ibsen sei Dank, er hat Gutes bewirkt. Gutes Gelingen für dein Planspiel. So wie du vorbereitet bist wird es sicher sehr gut werden.

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