Ruhig am Wochenende und zu doof für Homeoffice
Das Wochenende war ausgesprochen ruhig und gemütlich. Gestern bin ich nur morgens nach dem Frühstück auf dem Markt gewesen und den Rest des Tages drinnen. Mit einer mind. 5 Meter hohen Leiter hat Hubert einen Fensterrahmen in unserem Luftraum von Schimmelablagerungen befreit, während ich unten die Leiter festhaltend und Luft anhaltend gehofft habe, dass er nicht herunter fällt. Das war dann auch die einzige größere Aktion. Ansonsten viel Zeitung lesen, schlafen, essen, bisschen im Internet recherchieren und wieder essen und Serie schauen. Gestern gab es Kabeljaufilet mit Senf-Sahne Soße an Kartoffel und Salat. Auch heute werden wir wieder gemeinsam asiatisch kochen, das können wir ganz gut zusammen. Heute waren wir in der Kunsthalle der Hypokulturstiftung in der sehr sehenswerten Ausstellung belgischer Künstler. Ziemlich voll war es, aber trotzdem tolle Bilder und einige Künstler, von denen ich noch nie gehört hatte. Hin und zurück mit dem Rad gegen den heftigen Wind ankämpfend, war der Rest des Nachmittags wieder ruhig. Mit meinem Vater hab ich telefoniert, mit Maja auch. Überweisung getätigt. Dann habe ich versucht, auf meinem Laptop ein Programm herunter zu laden, mit dem ich theoretisch Home Office machen könnte, falls es mal nötig wird. Aber es hat nicht geklappt und ich weiß nicht warum. Irgendwann gebe ich auf und fühle mich zu doof dafür.
Homeoffice geht bei mir auch nicht, weil keine Verbindung möglich ist. Diese Ausstellung ist es, zu der ich am Freitag verabredet gewesen wäre. Ich fand, sie passt sehr gut zu unserem letzten Schreibthema – die Verbindung blanker Realität mit dem Wunderbaren. Eine fünf Meter hohe Leiter ist extrem für einen Laien!!
Bei der Höhe eurer Wohnung muss so eine lange Leiter sein. Ich verstehe dass du Angst hattest. Wie Homeoffice funktioniert weiß ich auch nicht.
Die Ausstellung in der Hypo hab ich auch gesehen- lediglich im letzten Abschnitt hatte ich mir mehr und anderes von Magritte erhofft. Wenn ich in Brüssel bin, gehe ich eigentlich immer in das Magritte Museum – da gibt es so viel Humorvolles zu sehen, so viele Bilder, die Einen staunen lassen