Besorgnis

schon in der Nacht mit dem Krieg befasst. Wie sollte ich noch einmal einschlafen können? Die Ukraine war immer wieder Thema im Laufe meiner Arbeit in der Landeszentrale. Ein Vorhaben, mit einer Gruppe von Abgeordneten und Historikern nach Odessa zu reisen, eine Lehrerin, die mich auf dem Laufenden hielt, was den jährlichen Austausch mit Lehrern aus der Ukraine betraf, und das Interview von Monika, die mit Natascha Wohin sprach. „Sie kam aus Mariupol“ ist die erschütterte Darstellung ihrer Mutter, die gleich zweimal in die Mühlen der Zeitläufte geriet. Sehr lesenswert. Gabi hatte mich schon damals besorgt angerufen, als die Krim besetzt worden war. Ein Pulverfass. Heute in unserer Abteilungsrunde sprachen wir länger darüber, es ist. das Thema, das einen nicht loslassen kann. Ansonsten das übliche Geschäft. Ich werde am 9. nach Brüssel fahren. Europatag. Das wird spannend , weil viele Veranstaltungen geplant sind. Und im Herbst dann die Lehrerfortbildung in Prag. Heute hab ich länger gearbeitet als die acht Stunden, die Zeit flog dahin mit Konzepten und Telefonaten. Eigentlich ein Tag wie früher. Vorhin war noch die Yogastunde

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Eine furchtbare Situation. Diese Menschen! Weinend diejenigen, die Kinder in Sicherheit bringend; die Mutter, deren Sohn sich zur Waffe meldet. Dieser Hass, den Putin der Welt entgegenschleudert! Und die Welt, die mit leeren Händen dasteht und zusieht. Dieses Buch, von dem du schreibst, hast du mir einmal geschenkt. Ich lag damit weinend in unserem Paradiesgärtlein auf Rhodos. Michael verstand nicht, warum ich mir das antat.

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