22-02-26-CoTaBu-Wenn etwas den Tag bestimmt und dann nicht stattfindet, Vorsätze +Türabsägen

Seit Ines von Vorsätzen schrieb ist mir bewusst, dass JETZT die Zeit wäre, sie zu fassen. Ich habe wenig Zutrauen zu mir. Immerhin wäre wichtig, sie ideell zu unterfüttern. Wäre es dann einfacher, wenn die spirituelle Veranlassung tiefer verankert wäre? Das Interessanteste: der Verzicht auf üble Rede. – Gestern habe ich meinen Tag auf etwas eingerichtet, was dann nicht eintrat. Ich hatte mich wegen eines persönlichen Anliegens vor einer Woche an die IGGS gewandt. Die Dame schrieb, Prof. Pater Frick möchte mich deshalb selber sprechen, wann es bei mir passe. Wir einigten uns auf gestern Nachmittag zwischen 14:00 und 16:00; was stets unangenehm ist, weil er IMMER irgendeinen Forschungsvorschlag hat. Renate weiß, wie oft ich mich schon habe verleugnen lassen. Diesmal musste es klappen. Ich war extra schon vor 14:00 zu Hause, telefonierte bis 17:00 keine Sekunde. Die Leitung blieb still. – Sonst drehte sich alles um die Tür in Simons Zimmer, die mit dem neuen Teppich nicht mehr zuging. Einen Schreiner zu finden, der sie mir abschneidet, war auf die Schnelle unmöglich. Bei der Gelegenheit mit einem telefoniert, der unter Schleißheimer Straße 42 eingetragen war, mein uraltes Zuhause – es ist verkauft, steht zum Abriss leer! Wie mein Herz blutet! Von dieser Wohnung träume ich bis heute. Im Baumarkt schnitten sie die Tür zuletzt in einer Minute ab. Sie ist aber tonnenschwer. Der Beschlag ließ sich erst durch wirklich stundenlange Mühen abmontieren. Einmal krachte sie auf den Fußweg. Michael sprang zur Seite, um sich nicht den Fuß zerschmettern zu lassen. Also ist sie jetzt zerkratzt, aber sie geht zu und ich bin zufrieden. Die Aktion war eine Tortur. –  Der Samstag steht unter Aufräumzwang in Vorbereitung auf Ursula. Wenn sie kommt geht`s ins Museum.

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5 Antworten

  1. Ines sagt:

    Habt ihr diese schwere Tür etwa zu Zweit zum Baumarkt befördert?! Wie schrecklich mühsam, so eine Aktion. Hat dieser Professor Pater vielleicht im Hospiz angerufen? Ich kenne das gut, wie zeitverschwendend es sich anfühlt, wenn du auf einen Anruf wartest, der dann nicht kommt, da du in dieser Zeit nicht wirklich was anderes anfängst. Viel Energie beim Aufräumen heute.

    • Heike sagt:

      Ich habe bei dieser Plackerei nur zugeschaut, Michael hat es ganz alleine vollbracht!!! Weil ich solchen Terror gemacht habe mit der Tür, für die ich den Teppich ständig zurückschlagen musste, der auch sehr schwer ist! Im Hospiz wird Pater Professor nicht angerufen haben, sie haben dort ja extra noch nach meiner Nummer gefragt, der er allerdings ohnehin hat. EINMAL, nur dieses einzige und erste Mal wäre ich vorbereitet und darauf eingestellt gewesen…

  2. Beate sagt:

    Wir hätten dann doch den Walter anrufen sollen, hoffentlich habt ihr die Schlepperei gut überstanden.

  3. Renate sagt:

    Das ist ärgerlich mit dem Herrn Professor. Mir ist das unverständlich. Eine Zimmertür und so ein Gewicht. Hoffentlich hat Michaels Rücken die Schlepperei gut verkraftet.

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