22-03-01-CoTaBu- Eingeschlossen in Gefels, nahender Jahrestag + Frick

Gestern fragte mich Gregor, was ich am Donnerstag vorhätte. Ich suchte nach etwas, was das Hospiz betraf und kam kaum darauf, was er meinte, obwohl ich ja selber schon plane. Allerdings werde ich – erstmals – arbeiten und nicht (wenigstens halbtags) freinehmen (müssen), ich glaube auch, nicht (mehr) am Ende überrollt zu werden und gehen zu müssen, um Simons Sterbetag zu „passieren“. – Heute in den frühen Morgenstunden: Ich ging nahe dem Zebrastreifen an der Ecke zu Michael. Es war Föhn. Die Berge so nah, dass sie scheinbar an die Dantestraße angrenzten. Ich habe mich in einem Felshaufen verkrochen – auch darin rückte das Gefels immer näher, sodass ich mit zwei anderen (wem?) eingeschlossen wurde. Allenfalls Lücken und Spalten blieben und mir war klar (im Traum die Realität!), dass ich da nicht mehr durchpasse. – Als Erstes habe ich gerade die Lehrgeschichten von Milton Erikson eingepackt. Wieder ein Verkauf über Booklooker, seit Januar der achte! Meist gehen die Fachbücher weg. Kürzlich „Zirkuläres Fragen“. – Gestern lüftete sich das Geheimnis wegen Frick. Ich entdeckte, dass sich die Telefon“konferenz“ auf nächsten Freitag bezog. Da ich seit zwei Jahren weniger mit Kalender arbeite, meist nur kurzfristig Telefonverabredungen treffe, die ich mir merke, weil es einzelne sind – im Gegensatz zu den unablässigen Telefonaten, die zwar auch oft lang werden, aber nicht geplant wie zu einem Aufnahme-Vorgespräch – habe ich mich beim Eintragen vertan. – Mein KlosterWE im Sommer ist ausgebucht. Davor habe ich ermuntert, sich auf die Nachrückerliste zu schreiben. Würde mich freuen, wenn er mitkäme! Sicher gibt es kurzfristig Absagen. – Es ist schön, wenn manchmal jemand sagt, was es mit ihm/ihr macht, wenn ich gehe. – Jetzt bin ich – wie wahrscheinlich jeder – abends stundenlang mit der Ukraine beschäftigt. Es muss entsetzlich sein, mit einem Bündelchen ins Ungewisse auszuziehen.

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2 Antworten

  1. Ines sagt:

    Ein bedrückender Traum. Was der wohl für eine Botschaft beinhaltet? Kannst du vielleicht mit Herrn Loth über Träume sprechen? Der Jahrestag von Simons Tod nähert sich und dieses Jahr hast du weniger das Gefühl, ihn kaum zu ertragen. Ich kann mich gut erinnern, wie schwer die letzten Jahrestage für dich waren. Du hast sehr intensiv getrauert, und jetzt wird es leichter.

  2. Renate sagt:

    Interessant dass du dich im Termin mit Herr Frick geirrt hast. Dein letztes Klosterwochenende ausgebucht, so soll es sein. Wird ganz bestimmt sehr besonders werden. Es war all die Jahre ein Highlight.

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