Ein voller Tag

Heike hat es bereits gebloggt. Auch sie hat es erwischt. Sonja hat mir eine Sprachnachricht geschickt, in der sie von ihren Schuldgefühlen, eine Kette von Ansteckungen verursacht zu haben, und ihrer Vorsicht mit x Tests, spricht. Meine Antwort wird sie hoffentlich beruhigt haben. Mir ging es heute gut im Hospiz, allerdings hat mich Heikes erzwungener Rücktritt sehr betrübt. Mittag kam Emilia alleine von der Schule zu mir. Wir sind später zusammen losgegangen Luis abzuholen. Er weint jetzt wieder wenn er gebracht wird. Die Erzieherin meinte er ist noch sehr jung und die Vorschulkinder sind recht wild und da kommt er nicht gegen an. Heute hat er mit drei Mädchen gespielt und sich von den Großen nicht irritieren lassen, sondern hat sich, obwohl sie dann wieder angeklopft haben, zu den Mädchen bekannt. Die Erzieherin sagte sie ist richtig stolz auf ihn. Wir sind durch den Garten der Barmherzigen heimgegangen, mit Klettertour an einem Naturbrunnen. Zwischenstopp im Bücherladen. Statt Bücher wurden es Schlangen, mit denen sie den ganzen Weg gespielt haben? In Büsche reindrapiert und ich musste Fotos machen. Schön war es mit den Beiden heute.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Ich bin erleichtert, dass es dir trotz adhoc Einsatz gelungen ist, alles unter einen Hut zu bringen, sogar noch einen schönen Kindertag zu gestalten! Ich weiß nicht, von wie vielen Seiten wir gegen Sonjas Schuldgefühle anarbeiten. Auch ich hatte schon geglaubt, erfolgreich gewesen zu sein; habe ihr ausdrücklich geschrieben, dass es ohne Weiteres in Öffentlichen Verkehrsmitteln, ganz zu schweigen vom Konzert am Sonntag passiert sein kann. Sie kann nicht anders, sie braucht das. Schuldgefühle wären bei Fahrlässigkeit angebracht. Sie aber ist übergewissenhaft. Wer soll schon „schuld“ sein?

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