Mit Alina
meinen Besuch in Frankfurt habe ich erst gestern angetreten. Der große Vorteil: ich stand in keinem Stau, kam zügig in vier Stunden durch. Alina freute sich so sehr, als ich da war. Doch der erste Weg war der ins Krankenhaus. Eine Blasenentzündung, die seit Tagen nicht weggehen wollte, ja schlimmer wurde, dazu Schmerzen am Rücken, die eine Nierenbeckenentzündung befürchten ließen. Es dauerte Stunden, die ich auf sie im Freien wartete. Das Krankenhauscafé geschlossen, eine kalte Sonne, Wind. Ich setzte mich immer wieder ins Auto und las im Spiegel. So lange Warten in einer trostlos kalten Umgebung machte mich ganz kraftlos. Wie auch die Sorge um Alina. Als sie rauskam, war es schon Abend. Sie war sehr gründlich untersucht worden, hatte ein neues Rezept dabei, sie soll viel im Bett liegen und auf keinem Fall Sport machen. Heute zur Mittagszeit sind wir im Auto nach Königstein gefahren, nur wir beide, sind was Kleines essen gegangen und haben eine sehr kleine Runde in einem Park gedreht. Das hat vollauf gereicht. Den Rest des Tages saßen wir zusammen auf ihrem Bett und haben uns unterhalten.
Ostern hattet ihr euch sicher anders vorgestellt. Andererseits gut, dass du für Alina da warst. Hoffentlich geht’s ihr bald besser.
Was hat Alina denn jetzt? Einen halben Tag im Auto und draußen in der Kälte warten ist wirklich abartig. Das hält kein Mensch aus.
Es bleibt zu hoffen dass du dir nicht auch noch eine Blasenentzündung geholt hast. Dass das so lange gedauert hat im KH. Wahnsinn!