Madonna della Corona

Heute war der letzte Tag unseres Urlaubs am Gardasee. Unser Vermieter hatte uns ein besonderes Ausflugsziel ans Herz gelegt, die Wallfahrtskirche Madonna della Corona. Dahin sind wir heute früh aufgebrochen. Die Anfahrt schon ausgesprochen spektakulär, der Fußweg zur Kirche gesäumt von Stationen des  Kreuzwegs Jesu und natürlich Touristen, aber noch erträglich. Die Kirche ist in den Felsen hinein gehauen, innen sind statt der Mauern an zwei Seiten die Felswände zu sehen. Die Madonnastatue, wegen der diese Kirche gebaut wurde ist eher klein und unscheinbar. Der Vermieter hatte uns nicht zu viel versprochen, wir waren sehr beeindruckt, ich schicke noch ein Foto. Nachmittags ein bisschen durch die Wein-und Olivenölfelder spazieren gegangen und abends selber ein einfaches Pastaessen gekocht und vom hiesigen Wein getrunken. Der Tag war schön. Ich mag Italien schon ausgesprochen gerne als Urlaubsziel, wenn gleich ich nicht immer hier wohnen wollen würde. Hubert will daheim sein Italienisch mit einem Kurs verbessern. Ich müsste erst mal ganz von vorne anfangen, kann keinen ganzen Satz sprechen, nur einzelne Substantive. Ich glaube, mein Gehirn ist nicht mehr flexibel genug, um eine neue Sprache zu lernen. Das Englische zu verbessern wäre realistischer, aber nach England fahre ich nicht so oft.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Englisch kann man halt überall nutzen. Italien als Urlaubsziel sagt ja schon, dass dort leben was anderes ist. Ich bin in meiner Italienzeit am Mangel von „Tiefgang“ schier eingegangen. Sonne, lecker essen, herum strawanzen ist eben nichts für alle Tage, aber ein Genuss hin und wieder. Und niemals ein vernünftiges Gespräch führen können – es geht eben nie um etwas anderes als den Wein, die Pasta und die Wetterlage.

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