Biotop, Wanderung und die Insektenbox
Es schüttet wie aus Kübeln. Heute vormittag eine längere Radtour gemacht, zum Biotop, leider ohne Frösche, dafür mit vielen Seerosen (im Status zu sehen). Von unserer Reise ins Fränkische haben wir uns Bisse von Bettwanzen mitgebracht, was nicht an der Sauberkeit lag. Selbst in den nobelsten Hotels tummeln sie sich. Nach Tagen der Kratzerei, die ich nur mit Fenistil plus Cortison überstand, sind die Spuren dieser Viecher auf meinen Beinen deutlich verblasst. Lange Wanderung mit Brigitte vom Windrad in Fröttmanning, zum Poschinger Weiher bis zur Haltestelle Emeramsmühle. Eine Dreistunden-Wanderung, mit Rast am Poschinger Weiher und guten Gesprächen mit Brigitte. Emilia war krank, so holte ich nur Luis, der mit einer Beobachtungsbox aus Hartplastik, nebst Pinzette auf Insektenjagd ging. Das kleinste Insekt versuchte er in die Box zu kriegen, was den Nachhauseweg extrem in die Länge zog. Für Emilia was kleines Süßes gekauft, was, nach Luis Meinung, sie mit ihm zu teilen hat. Denn er hat auch seinen Bären mit ihr geteilt. Dass es ein Mitbringsel für Emilia ist, weil sie krank ist, überzeugte ihn nicht. Mutter gestern, die jetzt einen Rollstuhl hat, in den sie sich sogar reinsetzt. War eine gute Idee von Ina.
Zur Zeit sind längere Fußmärsche so eine Sache. Ich bin schon zweimal bis auf die Knochen eingeweicht gewesen. mein Status zeigt übrigens ein Schild, das ich im Bamberg sah, als ich im Februar dort war!
Brigitte hat von der Wanderung erzählt, sie machte so eine Geste, die ich nicht auf dich bezog, sondern auf eine „Ulrike“ von Dasein. Da glaubte ich voreilig zu wissen, von wem sie sprach. Du warst das! Köstlich die Insektenstudien, unangenehm allerdings die Bettwanzen, ich wusste nichts von deren Verbreitung.