Ausflüge, Onkologe und eine Wespe

Überlegungen zum Thema Widerstand was das bloggen betrifft, habe ich zwar immer wieder ansatzweise angestellt, zu einem Resultat bin ich noch nicht gekommen. Ein Gedanke war, dass ich meist sehr spät geschrieben habe, mit einem Bein schon im Bett. Die vergangenen zwei Wochen waren bewegte Wochen. Drei Tage waren Emilia und Luis bei mir. Eva kam an einem der Tage und wir sind zum Feldmochinger See. Ein Auto hätte  durchaus Vorteile, trotzdem will ich keines mehr. Besuche bei Mama, die einschläft wenn Sylvie und ich uns unterhalten. Ich erkläre und fasse immer für sie zusammen, strengt sie doch an. Großes Glück haben wir, dank Heikes Idee. Am Mittwoch kommt ein Onkologe, der im Hospiz arbeitet und der, das fiel mir erst heute ein, die Medikation für meinen Vater änderte, das war 2006. Die Frage ist einzig ob ein Antiöstrogen das Wachstum verhindert. Dr. V. hat mir am Telefon schon die Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente erklärt. Rentnerinnen-Treffen, Tierpark scheiterte an den Menschenschlangen, es wurde ein Spaziergang Ann der Isar zur WaWi und zurück. Eigentlich sollte es Traunstein werden, die Menschenmassen vor und im Zug haben mich schnell mein Ausflugsziel ändern lassen und so bin ich noch einmal nach Schliersee. Die alten Wege gegangen, in das Café Mesner, das mich wenig überzeugte. In das Naturbad Lenggries mit Eva. Ein Bad mit Blick auf das Gebirge, kein gechlortes Wasser, auf das wir, zwecks kaltem Wind dennoch verzichteten. Nach  Badeanzug an- und ausziehen, Wurstsalat essen gegangen und in Eva’s WG Café getrunken. 26 km geradelt zum Waldfriedhof, um Tante Ernis Grab in Ordnung zu bringen. Vergessen! ob ich schon von der Wespe berichtet habe, die mich im Bett, mitten in der Nacht dreimal gestochen hat. Ich wusste nicht, dass eine Wespe, anders als eine Biene, öfter stechen kann. Jetzt  weiß ich es.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Wie so vieles ist eine alleinige Reflexion weniger ergiebig als im Austausch, finde ich. Mein Statement: Ein Wochenrückblick ist zwar umfassend, geht aber auf Kosten der netten Details. 26 km finde ich enorm, drei Wespenstiche auch (von denen wir aber schon wussten!).

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