Hutausstellung, Neujahrsempfang und Therme
Mit meiner Freundin Traudl in das Bayerische Nationalmuseum eine Hutausstellung angeschaut. Erst noch den Surfern am Eisbach zugeschaut, manche im Wasser, oder beim umzuziehen in der Kälte. Wiemuss man da gestrickt sein. Im Museum die Münzschränke und Schränke für Preziosen der gekrönten Häupter angeschaut, die sehr kunstvoll gearbeitet sind. Hutausstellung, ein Abriss der Kulturgeschichte der Kopfbedeckung. Ganz interessante und witzige Modelle. In einem Raum, darauf machte uns eine Museumsmitarbeiterin aufmerksam, konnten wir Hüte probieren, eine richtige Gaudi. Nur leider hatten wir kein Handy, um Fotos zu machen, dabei. Sehr guten Cappuccino im Museumscafe getrunken. Neujahrsempfang im Hospiz, mit einer Rede von Herrn Linnemann, mit Rückblick und Vorausschau auf das kommende Jahr und zwei Verabschiedungen. Reden der beiden Mitarbeiterinnen, die, wie die zwei Frauen, sehr unterschiedlich waren. Fingerfood und jede Menge Alkihol, der bei einigen Mitarbeiterinnen Wirkung zeigte. Thermenalarm bei Mama. Sicherheitsabschaltung, Fehler E 22. Ich hatte in der De-la-Paz-Str. auch eine Therme, wusste nur nicht mehr wo man das Wasser auffüllt. Andy hat sich sofort angeboten zu helfen. Er kam mit zwei Schläuchen und behoben das Problem rasch. Sylvie hatte, auf Wunsch von Eva, den Kohlenofen eingeheizt, so dass es in der Küche bacherlwarm war, im Gegensatz zum Rest des Hauses. Es erinnerte mich an früher, als in unserem Zimmer Eis in den Ecken war und auch nur die Küche beheizt war. Was für eine Überwindung war es in das kalte Bett zu schlüpfen, mit den fetten Federbetten, in denen sich oben die Federn ballten und an den Füßen nur der Bezug war. Bald kam die Wärmflasche aus Zink, die so heiß war, später abgelöst von einer Gummiwärmflasche.
Wunderschöner, detailreicher Ausflug in die 50er, 60er- bis hin zum Federbett, ich fühle alles sofort mit! – Und: toller Einblick ins Museum. Ich gehe ungern in die Dauerausstellungen dort, sie ziehen mich runter. Leider war ich noch nie zu einer Sonderausstellung. Einmal wäre was über Herr bzw. Dame und Hund gewesen. Das mit den Hüten könnte mich auch interessieren. Wer kam auf die Idee? – Fähiger, hilfsbereiter Schwiegersohn!
Solche Daunendecken kenne ich auch aus meiner Kindheit, die Wärmflasche aus Zink aber nicht. Hüte sind was Tolles und haben ihre jeweilige Zeit geprägt. Schade, dass ihr kein Handy für Fotos dabei hattest. Dein Schwigersohn ist Gold wert.
Als ich diesen Sommer im Allgäu war, habe ich auch eine tolle Hutausstellung im Hutmusemúm in Lindenberg gesehen. Diese Kopfbekleidung kann so vielfältig, bunt und verrückt sein (Ich denke an die Queen)