Wiener Walzer, Brot backen, Freundschaften intensivieren

Sonntag, kurz vor 17 Uhr. Ich gehe mal wieder rückwärts vor. Heute Hochzeitstanzkurs. Wir haben den Wiener Walzer gelernt. Kann ja eigentlich jeder, aber es war trotzdem nicht so einfach, wie ich dachte. Jedenfalls kamen Hubert und ich nicht ganz so gut rein wie beim Disco-Fox. Am Nachmittag Brot gebacken, dasselbe wie neulich, nur in einer neu erworbenen Kastenform. Ich habe mir ein Buch aus der Bibliothek ausgeliehen mit lauter Rezepten für kohlenhydratarmes Brot. Statt dem Weißmehl wird dann z.B. Mandelmehl oder Kokosmehl verwendet. Heute aber wieder ganz ohne Mehl. Am Samstag gemütlich auf dem Markt und nachmittags kurz in der Stadt bei Galeria, Socken und Unterhosen gekauft. Dazwischen Hausarbeit, Zeitung lesen und dies und das. Freitag Abend Peergruppe. Dabei  ist mir aufgefallen, dass wir 4 Frauen bald alle in einer äußerlich ähnlichen Konstruktion leben, nämlich verheiratet, zusammenlebend und Kinder außer Haus. Das gab es vorher noch nie. Die Woche verlief mit schönen kleinen Highlights. Montags Linedance, Mittwochs Maja zu Besuch, Donnerstags mal alleine am Abend, was ich zwischendurch genieße. Die Arbeit geht mir im Moment sehr leicht von der Hand und macht mich zufrieden. Durch die neue Zeitstruktur habe ich früher Feierabend, dadurch entsteht ein Mehr an Zeit, das ich noch nicht recht zu füllen weiß. Der Freundin mit dem Hund, zu der der Kontakt abgebrochen war, habe ich gewhatsappt. Sie schrieb schnell zurück und wir haben uns im Februar für einen Spaziergang verabredet, mit Hund natürlich. Das freut mich sehr. Ich möchte Freundschaften wieder mehr pflegen. Durch meine Gruppen bin ich ja grundsätzlich gut versorgt, aber die sind höchsten 1 x in 4 bis 8 Wochen. Gerade weil ich das soziale Leben von euch aus der Schreibgruppe mitbekomme, denke ich, dass es wichtig ist, regelmäßig Freundschaften zu pflegen, auch alleine. Ich bin froh, dass der Januar fast vorbei ist, wobei ich ihn subjektiv dieses Jahr nicht so lang und ätzend fand wie den Januar im letzten Jahr.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Zum Brot schulde ich dir noch eine Antwort: Meines war mit Mehl. Einiges weiß ich ja vom Freitag her. Durch deine Mail wurde mir noch bewusster, dass wir Peers in diesem Jahr eine gravierende Veränderung erleben. Wir – so der Heilige Benedikt – sollen uns nicht vergleichen, sofern wir Seelenruhe ersehnen. Ich finde aber interessant, dass du – gerade per Blog-Vergleich – dein soziales Leben neu betrachtest und es neu gewichten willst. Der Blog lässt uns nicht nur viel voneinander erfahren, sondern lehrt uns auch einiges über uns selber.

  2. Beate sagt:

    Aus deinen Zeilen lese ich wieder ein weiteres Mal, dass Du mit Deinem Leben sehr zufrieden bist- sogar die Arbeitest nicht beschwerlich, das bedeutet auch für Dich ein Aufatmen nach der Coronazeit, in der ich anderes bei Dir gelesen habe Bei der Hochzeit wird es einen großen Auftritt geben, wenn Ihr Walzer tanzen werdet – das stelle ich mir schön und romantisch vor!

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