Somnambul. Eintönig ist auch ein Zustand

Mit dieser Überschrift ist kurz und knapp die vergangene Woche beschrieben. Wechsel zwischen Bett und Coach. Schon am zweiten Tag habe ich gar nicht erst mal ein Buch aufgeschlagen, denn bereits beim Blick auf die erste Seite brannten die Augen und bald war ich eingeschlafen. Der Husten und die Kopfschmerzen waren am schlimmsten. Eine ekelhafte Erkältung. Geduld ist angesagt, ich hoffe so sehr, dass ich in fünf Tagen wieder einigermaßen wohlauf bin und mit Janni zusammen nach London fliegen kann. Janni hat Corona, muss sich also auch noch schnell erholen. Heike hat sich um mich gekümmert, Corona-Tests vorbeigebracht und schöne Zweige, auf die ich gerade schaue. Auch Sirena hat mir ein Erkältungsbad vor die Haustüre gelegt, als sie auf dem Weg in ihr Fitnessstudio war. Telefonieren zu mühsam, Essen ohne Appetit macht auch keinen Spass- jetzt höre ich auf von der Freudlosigkeit der letzten Woche zu schreiben. Wenn wir in London erst einmal gelandet sein werden, werden wir viel Spaß haben. Erinnerung: Mit 17 Jahren flog ich das erste Mal nach London, damals von Riem aus. Ich erinnere mich, dass ich sehr erkältet war, dass ich scheußliche Halsweh und noch schlimmere Liebessehnsucht hatte. Dann die vielen Luftlöcher, in die der Flieger sackte. Ein fremdes Leben in diesem tiny house meiner Gastfamilie und ein Unterricht, der mir gut gefiel- das sind die Erinnerungen an den zweiwöchigen Sprachkurs. Und dann wieder, endlich die Landung in München! Da standen Heike und Arthur zur Begrüßung!  Und in gebührender Entfernung, meine Eltern, die mich mit nach Hause nahmen.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Apropos Eltern und Großeltern: Meine LondonErinnerungen sind gottlob fern der Familie; nur Gleichaltrige, allerdings „Bildungsreisen“ von Muttern organisiert, die nicht ahnen konnte, in wieviel fremde Autos wir Mädchen gestiegen sind, um mit Gott-weiß-wem kiffend herumzuhängen. Dass du reisefertig und gesund sein willst halte ich noch für allzu ambitioniert – mal sehen, ob das klappt.

  2. Ines sagt:

    Krass, wie schlimm es dich erwischt hat. Ich wünsche dir sehr, dass du für deine Londonreise mit Janni fit bist, und sie natürlich ebenso. Einen Schüler-Sprachkurs in London hab ich nie gemacht, viele haben daran furchtbare Erinnerungen, so dass ich es bisher nicht bereut habe. London hab ich erst später kennen gelernt.

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