Eine bewegte Woche

Eine bewegte Woche ist vorbei. Mit einem Besuch bei einer Zahnärztin fing es an. Sie arbeitete in der Praxis, in der ich seit Jahren war und plötzlich gab es sie nicht mehr. Dank Internet fand ich sie in Pasing. Sie ist Paradontologin, was für mich wichtig ist. Beerdigung von Corinna. Ein junger, evangelischer Pastor, der eine sehr umfassende Trauerrede hielt. Der Friedhof auf einem Berg gelegen, mit Blick auf kleine Hügel. Ein schöner Platz für Corinna. Arbeitsbeginn am Mittwoch. Mit Sonja einen Arbeitsplan aufgestellt, der mir noch viel Rentenzeit lässt. In der Regel arbeite ich zwei bis drei Tage bis 12.00 Uhr. Nächste Woche ist Sonja in Urlaub, was ich seit Monaten weiß, da werden die Tage für mich länger. Emilia von der Schule geholt und mit ihr in das Café Isaak, das nicht nur hässlich eingerichtet ist, sondern auch keine guten Kuchen hat. Emilia mag es dort. Sie bestellt ganz souverän was sie will und geht gerne dort hin. Luis war nicht im Kindergarten, es hat ihn doch noch erwischt. Linda war den ersten Tag eine geraume Zeit unten mit uns im Hof, schwach und dünn. Inzwischen geht es ihr wieder viel besser. Fünfter Todestag von Simon. Junge und wir ältere Menschen an seinem Grab, dass bunt leuchtet, mit den vielen Blumen. Bei Michael gab es Suppe und Kuchen. Der kleine Felix, ich glaube 10 Wochen alt, war der Star, von dem wir alle angetan waren. Prinzregententheater am Sonntag. Devid Striesow und Anke Engelke in „More Letters of Note“. Briefe von bekannten und auch unbekannten Menschen wurden vorgelesen, oder besser performed. Es war ein großer Spaß, doch nicht nur. Im Hofbräukeller am Wiener Platz nachklingen lassen, mit Brigitte und Heike.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Am meisten gefallen mir eure Cafébesuche! Ich verstehe, dass es Emilia gefällt. Es ist ruhig dort, berechenbar und wie aus einer anderen Zeit. Die Franzbrötchen sind um diese Zeit wahrscheinlich schon aus! Unsere Lesung geht mir sehr stark nach – leider auch der „Erzähler“, an dem ihr solchen Anstoß genommen habt. Er hat schon auch bei mir was kaputtgemacht – ich hab nur versucht, mich in Toleranz zu üben. Die anderen beiden sagenhaft.

  2. Beate sagt:

    Das Café Isaac war viele Jahre lang der Ort, wo ich mein Brot und meine Kuchen geholt habe (ich wohnte ein paar Häuser weiter). Alles, außer den Bärentatzen, schmeckt dort mittelmäßig, aus dem Café könnte man eine Goldgrube machen. Doch es ist immer schön ruhig drin.Die Woche klingt wirklich sehr bewegt!

  3. Ines sagt:

    Ich kann mir das Café Isaak durch eure Beschreibungen gut vorstellen, ob wohl ich es nicht kenne. Gut, dass du deine Zahnärztin ausfindig machen konntest dank Google. Ein Friedhof auf einem Berg gelegen, wo der wohl ist.

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