Viele kleine Schritte in Richtung Hochzeit

Am Montag zwischen Feierabend und Linedancekurs Besuch bei Florence, die in der Nähe der VHS Hadern wohnt, wo der Kurs stattfindet. Sie ist ja meine Trauzeugin und hatte sich kurz vorher mit dem Trauzeugenpaar von Hubert, welche sie bis dahin nicht kannte, verabredet, um sich über die Trauzeugenaufgaben abzustimmen. Scheinbar läuft da mehr als ich dachte. Jetzt wollen die noch die Telefonnummern von den Gästen haben. Mittwoch Yoga und abends bei Freunden zum Essen eingeladen, die immer ordentlich auffahren. Am Freitag nach Schliersee aufgebrochen. Um 14 Uhr waren wir mit der Chefin des Blumenladens verabredet, die die Tischdeko und den Brautstrauß etc. für uns gestaltet. Danach, quasi auf dem Weg, in ein Trachtengeschäft geschaut und einen Dirndl-BH und eine Dirndlbluse erstanden. Wiederum auf dem Weg bei einem Friseursalon Halt gemacht, um einen Termin für das „Haarstyling“ am 17. Juni in der Früh auszumachen. Abends gingen wir mit den Schlierseer Nachbarn in ein sehr feines Lokal in Miesbach zum Essen. Das war ein anregender Abend. Ich finde es schön, dass wir dort auch Menschen haben, mit denen wir uns verstehen, zumal wir planen, in Zukunft mehr Zeit am Schliersee zu verbringen. Am Samstag hatten wir eine Verabredung mit der Chefin des Ratskellers, das ist die Location neben dem Standesamt, von der nach der Trauung ein Sektempfang und eine Mittagsbrotzeit bereit gestellt wird. Sehr nett und persönlich. Nachmittags Sauna, abends Spargel kochen und im ARD eine Serie mit Petra Schmidt-Schaller geschaut. Heute früh nach dem Frühstück zusammen gepackt und nach München gedüst. Nachher kommen Maja und ihre Freundin mit Schminkzeug. Sie wollen an mir ein Hochzeits-Make-Up ausprobieren. Abends gehen wir mit Huberts Trauzeugenpaar zum Italiener. Morgen und übermorgen noch mal arbeiten und am Mittwoch wieder zum Schliersee, wo die Verabredung mit der Standesbeamtin und mit dem Hochzeitsfotograph ansteht. Am Donnerstag weiter nach Salzburg, die geänderten Hochzeitsklamotten abholen. Wie man lesen kann, stehen alle Zeichen Richtung 17. Juni. Ich denke, dass wir bis Mitte April alles organisiert haben werden und dann erst mal Ruhe einkehrt. Es ist schon verrückt, wie viel es theoretisch zu organisieren gibt. Eigentlich wollte ich das ja alles gar nicht so aufwändig, aber jetzt macht dieses Projekt auch Spaß, vor allem, wenn alles, was wir anpacken, glückt. Ich esse zwar keine Süßigkeiten, aber das viele Essen gehen schlägt sich schon nieder. Ich muss wieder etwas kürzer treten, wenn ich in meinem Hochzeitsdirndl noch atmen will.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Solange du noch genug Luft zum JaSagen hast reicht es doch, oder? Ich wusste nicht, dass Heiraten so ein großes Projekt werden kann. Du kennst ja meine Feierängste, und so feinnervig wie ich gerade bin – Corona geplagt und wahnsinnig geschwächt – wird mir angst und bang. Für so ein Projekt müssen auch Trauzeugen geeignet sein!! Hoffentlich wollt ihr nicht allzuviel am Schliersee sein – in Zukunft.

  2. Beate sagt:

    viele wichtige Schritte für die Vorbereitung sind vonnöten- wie gut, dass Ihr so gut organisiert seid! Es liest sich wie ein großes, schönes Vorhaben allein auf dem Weg zum großen Tag! ich habe euere Einladung auf meinem Tisch stehen und schaue sie so gerne öfter an!

  3. Renate sagt:

    Ihr habt ein sehr üppiges Programm zu absolvieren. Alles durchgeplant, bis aufs Letzte. Mir wird ganz anders wenn ich das alles lese.

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