Abschied, HP8 und Muttertag

Mein Wohnzimmertisch sieht aus wie ein Geburtstagstisch: Blumen, Gutscheine, Pralinen, Prosecco usw. : Am Donnerstag war unser Verabschiedungsfest. Alle hatten so unglaublich kreative Einfälle: Monika zeigte einen Film, einen Western mit Statements von uns allen, die wir gehen: sehr lustig und voller Selbstironie! So verdrehe ich an einer Stelle die Augen und sage: so anstrengend war sie (Monika) vor 20 Jahren noch nicht. Markus spielte auf und natürlich blieb mir ein Quiz nicht erspart, denn das ist Bestandteil eines „Lernorts“ mit Schülergruppen. Es war ein rauschendes Fest und als ich heimfuhr, dachte ich bei mir, dass meine Kollegen mich besser kennen als so manche langjährigen Freunde. Ich hatte eine tolle Stelle und in den letzten zehn Jahren auch besonders tolle Kolleginnen und Kollegen. Am Freitag war dann noch ein Termin in der Staatskanzlei, mein letztes Mal, dass ich da durchgelaufen bin, um meinen Kollegen die Räume und ihre Geschichte zu erklären und die Exponate zu zeigen. Die Zitadelle der Macht kenne ich von den Räumlichkeiten so gut wie mein Wohnzimmer- noch ein Abschied! Am Samstag dann HP8, Premiere des Films „Feminism“. Er wird sicher bald mal auf arte gezeigt. Sehr sehenswert! Gestern war dann also Muttertag. Vormittags, schon um 9.00h, bin ich mit Sirena spazieren gegangen und wir haben in einem unserer Lieblingsrestaurants, mit dem wir schon mit meinem Vater öfter waren, zu Mittag gegessen. Am Nachmittag war ich mit Doris zu einem Spaziergang an der Isar lang verabredet. Das Konzert von Barenboim war ja ausgefallen. Am Abend sah ich, dass ich 27.000 Schritte zurückgelegt hatte. Ein Rekord!

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Deinen Abschied haben wir ja schon durchlebt, einmal im Voraus schreibend, einmal telefonisch. Da sagst du was! Deine Kolleg** kennen dich besser als manche Freund**! Umso wichtiger, entscheidender für eine gute Prognose, was das Hinterher betrifft (da bin ich gleich wieder bei mir: alles andere ist wie ein „Risikofaktor“, wie nach einer missglückten Trennung). Ich freu mich für dich und hoffe, es gelingt weiter – denn noch bist du ja in einer Übregangsphase, die sich – wie ich jetzt weiß – lange hinstreckt. 27.000 Schritte sind der Hammer!

  2. Ines sagt:

    Deine KollegInnen haben dich sicher sehr gerne. Schön, dass das Fest zum Abschied nicht deprimierend, sondern rauschend war. Schade, dass du uns nicht durch dein 2 . Wohnzimmer, die Staatskanzlei führen kannst. Welches ist euer Lieblingsrestaurant? Falls der Film feminism auf arte kommt, kannst du noch mal dran erinnern.

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