Neues Programm

Eine schwierige Woche liegt hinter mir. Es hätte ja der Abschied vom Berufsleben genügt. Die Rechnerei, wann jetzt mein letzter Tag sein sollte, wann das letzte Stündlein schlägt. Es war der Mittwoch, ein Plauderstündlein mit dem Direktor, der mit ernster Miene seine Wertschätzung, die großen Spuren, die ich hinterlasse, wie schwer es der/diejenige haben wird, meine Arbeit fortzusetzen.wie unglaublich beliebt und geschätzt ich doch sei.   bla, bla, beinahe hätte ich ihm ins Gesicht gelacht, es machte mich so nervös So ein Blödsinn, was sollte das, es war anscheinend der Text, den er sich für die letzte Personalversammlung zurecht gelegt hatte und nicht loswerden konnte, weil ich nicht erschienen war. Unter vier Augen entblößen solche Allgemeinplatzformulierungen, dass es nicht „von Herzen“ kommt.

Und dann Alina! Es war so unendlich schwer für mich, ihr die Aufmerksamkeit zu geben, die sie stets so selbstverständlich einfordert. Ich wäre eigentlich gerne allein gewesen, aber sie war nun mal da. Blieb bis heute. jetzt habe ich gerade einen Wäscheberg beseitigt. Mit Hubert und Walter war ein gemeinsames Abendessen für heute ausgemacht. Obwohl mir eher der Sinn nach Rückzug stand, habe ich mich mit den beiden getroffen. Es war ein schöner Abend. Morgen ausschlafen! Neues Programm

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Zu schade! Du scheinst klüger zu sein; ich hatte all das Geschwätz für bare Münze und ganz persönlich genommen. – Dass dir seit deiner Rückkehr nicht vergönnt war, zu dir zu kommen in dieser einzigartigen Lebenslage ist fatal. Vielleicht jetzt? Herr Diener sagt immer, ein Jahr dauere „es“ – du hast also noch Zeit, zu realisieren. An Walter habe ich heute schon gedacht. Zwei alte Kumpanen von anno dazumal – passt doch.

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