Geburtstag, Streichen, Klassentreffen

Geburtstag in der Mitte vom August – das bedeutete immer wieder Wetterumschwung. Selten gab es in den letzten Jahrzehnten einen Geburtstag, an dem es nicht regnete, gewitterte oder der erste sehr kühle Tag schon den Herbst einzuleiten schien. Vor sechs Jahren hatte ich zum 60. Glück, wir waren in Italien, das Wetter war schön, nicht zu heiß, ein wolkenloser Himmel, eine Ausnahme. Diesmal war es fast auch so: Katharina und ich sind nach Penzberg gefahren, ins Museum gegangen und danach an den See gefahren, an dem ich meine Jugendjahre verbracht habe. Katharina hatte mir einen Kuchen gebacken , mit Aprikosen und Lavendel und sie hatte eine große Kanne Tee dabei. Am Abend war ich mit Ruth und ihrer Familie zum Essen verabredet, im Romans, wo man schön  im Garten sitzen kann. Barbara, meine Cousine kam noch dazu und Gabi, Sirena und Janni. Kaum saßen wir, bekamen wir auch schon die ersten Tropfen ab, ein Wind kam auf und wir wurden gebeten, ins Lokal umziehen. Ich habe an dem Abend zu viel gebechert und bin leicht beschwipst mit dem Taxi nach Hause gefahren. Am nächsten Morgen, leicht verkatert, habe ich dann Küche, Gang und Bad frei geräumt und pünktlich um 12 Uhr kam der Maler fürs Streichen der Zimmer und Türen.Es riecht etwas nach Farbe in der ganzen Wohnung, aber das ist gut erträglich. Und dann hatten wir ja noch am Samstag ein Klassentreffen in kleiner Runde in Bernried. ich hatte die Schnapsidee, mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin zu fahren. Ab Tutzing ging der Bus, am dortigen Krankenhaus stieg eine Frau ein, die nach Monatshausen gefahren werden wollte, der Busfahrer wollte den Umweg nicht auf sich nehmen, wurde aber von der Zentrale überredet.Herrlich, der riesige Bus hatte gerade mal Platz auf der schmalen Straße durch den Wald! Kaum war die Frau ausgestiegen, ging ein Gelästere über sie  unter den restlichen Fahrgästen los, das schier unerträglich war. Mit 25 Minuten Verspätung kam der Bus in Bernried endlich an. ich war durchgeschwitzt, mein Kleid hing naß an mir dran. Nach drei Weißbier ohne Alkohol war mein Durst endlich gestillt. Es wurde ein schöner Abend und:: Viele Grüße an Dich, Heike!

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3 Antworten

  1. Ines sagt:

    Dass du mal eben und auch noch verkatert deine Wohnung fürs Streichen umräumst, klingt so leicht und einfach. Kaum zu glauben. Wie du deinen Geburtstag verbracht hast, ist auch nach meinem Geschmack.

  2. Renate sagt:

    An meinem Geburtstag regnet es auch meistens. Im Romans passierte mir das Gleiche, kaum gesessen fing es an zu tröpfeln. Komisch, dass du über Tutzing nach Bernried bist.

  3. Renate sagt:

    Ich habe Buchenried mit Bernried verwechselt.

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