Cafes, Schrebergartenidylle, Metamorphosen

Meinen Geburtstagsgutschein von Inge endlich eingelöst. Die Cafés, die wir anvisiert hatten, waren allesamt am Montag zu. Das Café Neuhausen wurde es letztendlich. Inge hatte eine Schale mit Kaffeepulver dabei. Angezündet ein Mittel gegen Wespen. Klappte ganz gut. Gemüsekiste bei Linda abgeholt, aus dem Schrebergarten. Sie haben so tolles Gemüse. Andy hat wirklich ein Händchen und Linda entwickelt sich zur Hobbygärtnerin. Bei Kleidsam nach Sommerkleidern geschaut. Nichts gefunden. Die Herbstkollektion ist bereits da. Den Schrebergarten gegossen (Linda mit Familie sind ein paar Tage in das Allgäu) und zu Abend gegessen. Kartoffeln aus ihrem Garten mit Kräuterquark. Schön die Stimmung am Abend. Feldmochinger See. Eigentlich ein ganz einfacher Weg, wenn ich mehr Orientierungssinn hätte und auch noch wüsste wo rechts uns links ist. Heike war schon lange da, als ich ankam. Geschwommen, ich kurz, Heike länger. Unsere Bank, auf der unsere Badetaschen standen, wurde von Frauen aus irgendeinem slawischen Land besetzt, ohne ein Wort zu uns zu sagen. Wir zogen um auf den harten, feuchten Boden. Heimweg auf Anhieb richtig. Garten gießen am Vormittag. Am Abend hätte ich es bei der Hitze nicht gepackt. Süddeutsche, Kaffee und Croissant zum Frühstück mitgenommen. So herrlich entspannt die Zeit im Garten. Mittag zu Vollcorner um noch etwas für Nachmittagskaffee einzukaufen und wieder zurück in den Garten. Trotz Hitze stundenlang dort gesessen, gelesen und die Beine mit der Gießkanne erfrischt. Friseurin am nächsten Tag, mit Gabi durch den Englischen Garten zum Bayerischen Nationalmuseum. Die Ausstellung Metamorphosen von der bekannten Fotografin Herlinde Koelbl angeschaut. Toll! Durch die anderen Räume des Museums geschlendert. Café gesucht. Fräulein Grüneis, viele Menschen, wenig Kuchenauswahl und noch weniger Sitzgelegenheiten. Als wirin einem anderen Cafe nach Kaffee und Kuchen aufbrachen, brach gleichzeitig das Unwetter los. Die Tram blieb stehen, weil eine Tür nicht mehr zuging. Wir sind bei Blitz und krassem Donner zur U Bahn gespurtet. Nass und verfroren heimgekommen. Heute Sylvies Geburtstag bei Mama nachgefeiert. Bei Emilia sind zwei Wirbel wieder gut, zwei noch nicht. Korsett nochmal vier Wochen ( jetzt sind es noch 3) , nachts darf sie es abnehmen. Sechs Wochen keinen Sport.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Toll, dass du im Garten die Ruhe findest – die mir oft nicht gegeben ist. Erfrischung mit Gießkanne klingt prima, auch Gemüsekiste! Mir ist es gestern so mit meiner Verabredung gegangen. Von einem Moment zum nächsten riss etwas am Sonnenschirm, schlagartige Sturmböe, schnell zahlen und bei klatschendem Regen, nass bis auf die Haut, zur U-Bahn! Nationalmuseum also eine Empfehlung? Alle guten Wünsche für Emilia!

  2. Ines sagt:

    Die Zeit im Schrebergarten klingt wirklich sehr idyllisch. Ein Traum, wenn man dann noch Gemüse aus eigenem Anbau essen kann. Aber bei der Hitze natürlich auch eine Menge Zeit, die man mit Gießen verbringen muss. Immer wieder amüsieren mich deine häufigen Cafebesuche. Das kommt mir gar nicht in den Sinn. Kaffee schmeckt zu Hause besser und aus Kuchen mache ich mir nichts.

  3. Beate sagt:

    Kartoffeln anbauen habe ich als Folter erlebt: so eine schweißtreibende Arbeit ist das! Aber Linda scheint selbst die mühelos zu schaffen! Deine Stunden im Schrebergarten sind sicher sehr erholsam! Emilia hat keine richtigen Ferien, aber immerhin kann sie nachts normal schlafen, also geht es mit der Heilung voran!

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