Räumen, räumen, räumen
ich bin spät dran mit meinem Beitrag. Am Sonntag nach einem kurzen Abendessen mit einem Glas Wein war ich so völlig kraftlos, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Bin in einen unruhigen Schlaf gefallen, nachts von schlechten Träumen immer wieder aufgewacht. Gestern um die Mittagszeit kam Janni, um mir zu helfen. Wir haben nun zwei Tage lang das Bücherregal im Gang neu sortiert und eingeräumt. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft.Die Autoren der Belletristik nach dem Alphabet sortiert, die Fachbücher ins andere Regal geräumt, überflüssige Bücher zur Seite geschafft, für den Bücherschrank am Nordbad.Jetzt schaut der Gang schon ganz passabel aus. Die Räumerei macht mich schlecht gelaunt. Janni hingegen war froh, als sie alles geschafft hat und kaufte wohlverdient im Internet auf meine Kreditkarte ein.Aufräumen ist meine Hauptbeschäftigung seit Tagen, und es scheint endlos so weiterzugehen. Was habe ich für unsinnig viel Zeug in der Wohnung!
Heute war ich auch noch bei Frau Völkl, um mich zum HNO-Arzt überweisen zu lassen. Sie riet mir, meine Tetanus- Impfung auffrischen zu lassen, mich auch gegen Pneumokokken impfen zu lassen und so weiter. Eine Impfarie im Herbst und Winter…?
Dann ist jetzt also bei dir die Räumorgie dran. Die Sortierung von Büchern ist – wie alles – eine Frage, nach welchen Kriterien es geschehen soll. Kannte man sich bisher wenigstens bei den Büchern aus kann das mit Umsortierung anders werden. Dass du unsinig viel beherbergst sieht man als Außenstehende nicht – mir scheint bei dir klare Linie vorzuherrschen. Und auch gesundheitlich Entscheidungen: was wird nicht alles empfohlen. Wo ist Jasagen angesagt, wo nicht?
Schade, dass dir Aufräumen schlechte Laune macht. Ich finds danach sehr befriedigend, wenn man das Ergebnis sieht.