Fünf Tage in Rom

Die Wand zwischen Sirena und meinem Zimmer in der Ferienwohnung war anscheinend dünn, denn sie hörte mich öfter laut lachen. Einmal ist sei sie davon aufgewacht, meinte sie am nächsten Morgen. Ich habe das Buch von Peter dabei gehabt und in den fünf Tagen ausgelesen. Heute will ich ihm das „Statement“ schreiben, um das er mich gebeten hat. Unsere Ferienwohnung in Rom war ein Traum, gut geschnitten, viel Platz, aber die Lage war, wie sie besser nicht hätte sein können. Wir konnten alles zu Fuß erreichen und hatten um die Ecke ein Restaurant mit köstlichen Gerichten. Jeden Tag waren wir von früh bis spät unterwegs. Außer am Trevi Brunnen und am Kolosseum hielten sich die Massen von Touristen in Grenzen. Der Trevi Brunnen war bei meinem letzten Besuch in Rom eingerüstet gewesen, jetzt strahlte er in voller Pracht. Die Führung durch Kolosseum, Paladin und Forum Romanum dauerte länger als drei Stunden, aber sie hat sich sehr gelohnt, trotz der Massen, die gleichzeitig rumliefen. Ansonsten war Goldener Oktober, buntes Laub an den Bäumen, viel Sonne und warme Abende, an denen wir noch im Freien sitzen konnten. Ich wäre gerne länger geblieben!

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Klingt herrlich! Dass Sirena den ganzen Tag rumlaufen kann hätte ich mir nicht träumen lassen. Auch deine Energie – wenn du nur unterwegs bist – scheint unerschöpflich. Welch ein Glücksgriff – eure Ferienwohnung!

  2. Ines sagt:

    Der Rom Trip klingt sehr gelungen. Gute Idee, sich eine Wohnung zu nehmen statt eines Hotelzimmers. Ich bekomme gleich Lust, mal wieder dort hin zu reisen. Im Urlaub hab ich auch mehr Energie für stundenlane Besichtigungen als im Alltag.

  3. Renate sagt:

    Wir haben damals vor den Toren Roms gezeltet, heute würde ich eine Ferienwohnung bevorzugen. Das was du schreibst macht mich sehr an.

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