Weihnachten 23 und die veschwommenen Tage zwischen den Jahren

Letzten Sonntag schrieb ich am Morgen des Heiligen Abend in den Blog, diesen Sonntag ist es der Silvestertag. An Heiligabend fuhr ich am Nachmittag zu Sören, gabelte Maja auf dem Weg dahin auf. Wir wollten ein bisschen mit der Familie zusammen sitzen und dann in den Gottesdienst der Kreuzkirche gehen, wie jedes Jahr. Sörens Wohnung war jedoch ein einziges Chaos, als wir ankamen. Insbesondere in der Küche, dem Begegnungsort stapelten sich schmutzige Töpfe und Kochgeschirr. Sören war noch am Baum schmücken und im Schlabberlook. So bestand meine gute Tat zu Weihnachten, ihm die Küche aufzuräumen und abzuwaschen. Es reichte zeitlich für ein Gläschen Sekt im Stehen, bevor wir zu Kirche aufbrachen. Das war dann schön und stimmungsvoll, inbrünstig die Lieder mitgesungen. Zu Hause haben Luisa, Hubert und ich vegane Burger mit Süßkartoffelwedges bereitet und machten eine kleine Bescherung, denn die große Bescherung sollte erst am nächsten Tag mit Maja und Jaron stattfinden. Leider hatte ich den ganzen ersten Weihnachtstag heftige Magenschmerzen, so dass ich viel auf dem Sofa lag und den ganzen Ablauf mit Vorbereitung, Singen, Raclette essen und Bescherung nur zum Teil genießen konnte. Erst beim Spielen am späten Abend verließen mich die Schmerzen. Am 2. Weihnachtstag begleitete ich Hubert nach dem Aufräumen noch einmal ins Fitnesstudio, wo ich diesesmal das Schwimmbad ausprobierte und danach Sauna. Nach der Schlemmerei tat das gut. Mittwoch hatte Hubert dann Geburtstag. Am Abend waren 10 Gäste eingeladen, von denen 2 am Tag wegen Krankheit absagen mussten. Schließlich kamen unsere beiden Trauzeugen mit Partner sowie Jaron, Justus und Jolien. Abends gab es kaltes Buffet mit Salaten vom Feinkost Kugler und Sommerrollen und Sushi von unserem Asiaten um die Ecke, viel Käse und Kleinigkeiten. Der Abend war ausgesprochen kommunikativ und lustig. Vielleicht ganz gut, dass unsere Töchter nicht da waren, dadurch kamen die Söhne mehr zum Vorschein. Am Donnerstag fuhren wir zum Schliersee, wo Justus und Jolien noch bis zum nächsten Tag mit uns waren. Die anderen Tage vergingen, ohne dass ich sie noch unterscheiden könnte. Die Tage zwischen den Jahren verschwimmen wie so oft ineinander. Gestern bei einer kleinen Wanderunng um Bayrischzell in den neuen Wanderschuhen Blasen gelaufen. Am Abend mit dem Paar essen gegangen, das wir vor ein paar Wochen im Ratskeller kennen gelernt hatten. Die beiden werden aber sicher keine neuen Freunde. Wir fanden sie beim 2. Treffen sehr anstrengend. Sie redete ohne Unterlass und er hatte wegen Wortfindungsstörungen Schwierigkeiten, einen ganzen Satz zu sprechen. Ein eigenartiger Abend. Heute Abend machen Hubert und ich nochmal Raclette, weil so viel Käse von Weihnachten übrig ist, gehen dann ins Dorf runter, wo Party sein soll und um Mitternacht zu unseren Nachbarn anstoßen. Jetzt erst mal Sauna und chillen. Morgen geht’s wieder zurück nach München. Irgendwie bin ich froh, wenn wieder Alltag einkehrt. Der Januar wird alkoholfrei.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Gerade jetzt, da ich lese, dass die Tage verschwimmen fällt mir ein, dass ich meinen Blog genauso angefangen, die Passage aber dann aus „Wortspargründen“ gelöscht habe! Deine Magenschmerzen….gerade mit Renate telefoniert, da wurde mir bewusst, dass auch ich (wie sie und jetzt du?) Iberogast gebraucht habe, unterschwellig Magenweh und Übelkeit, einen Tag Durchmarsch, was ich auf unsere Situation zurückgeführt habe. Schade, dass die neuen Freunde nun doch keine werden können – aber eigentlich habt ihr jetzt auch genügende. Ein schöner Geburtstag, ein chaotischer Sören, alles bestens also….

  2. Renate sagt:

    Da scheint was in der Luft zu liegen. Auch Inge klagte über ungute Bauchgefühle. Die Küche deines Exmannes aufzuräumen ist wahrlich eine gute Tat. Viel gegessen und getrunken kann jetzt die magere Zeit beginnen.

  3. Beate sagt:

    Wie schade, wenn die kulinarischen Freuden mit Magenschmerzen bestraft werden – eingebettet in soziale Kontakte mit Familienmitgliedern und einen Geburtstag – das sind rundum volle Tage! Fitnessstudio tut immer wieder gut- die Erfahrung mache ich auch!

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