Negativ, Briefe und Böllerwahnsinn

Anscheinend geht Corona schneller vorbei je öfter ich es hatte. Nach 4 Tagen war ich negativ, allerdings nicht fähig Bäume auszureißen. Mit Maske zum einkaufen und zu Mama? Magdalena war sehr froh, dass sie mal wieder mit jemand reden konnte. An Mama ist Weihnachten spurlos vorüber gegangen, wie alles andere auch. Vom OB Reiter ist, anlässlich ihres 90. Geburtstages, ein sehr großes Paket gekommen, dass ich öffnen durfte. Lauter gute Sachen! Die große Schachtel gleich sinnvoll, mit den Millionen Fotos von Mama, gefüllt. Mama hätte alle Fotos, auch die letzten von Pa, entsorgt. Die Briefe die ich aus dem Sanatorium 1966/67 geschickt habe, hat Mama aufgehoben. Ich habe sie mit nach Hause genommen. Den ersten Brief aus dem Sanatorium schrieb ich schon am 2.8.66, also einen Tag nach Aufnahme. Habe den Brief gelesen, in dem ich vom Heimweh schrieb. Fest von Sonja abgesagt. Ich fühlte mich gar nicht gut und traf nachmittag die Entscheidung und es war gut so. Dialog mit Andy (Kollege) per WhatsApp, auf bayrisch und mit verstellen Stimmen, bühnenreif und so lustig. Am Abend kamen 62 Fotos von dem Fest. Spaziergang mit Traudl im Englischen Garten. Beide angeschlagen, trotzdem eine gute Idee. Vorbereitung für Silvester. Thunfischcreme, gefüllte Tomaten und Apfeltiramisu, das waren meine Beiträge zum Jahresausklang. Inge brachte Hackbällchen und Frittata. Lange gegessen und geratscht bei mir. Um 22.00 Uhr zu Inge gegangen, Phase 10 gespielt. Feuerwerk auf ihrem Balkon angeschaut. Das wie letztes Jahr gigantisch war. Nach einer halben Stunde heimgegangen. Linda schrieb, dass Emilia das Feuerwerk toll findet, Luis dagegen findet es blöd  laut und er wäre für abschaffen. Hier haben sie bis in die frühen Morgenstunden geknallt. Von der Richtung her war es die Straßenecke, die letztes Jahr einem Kriegsgebiet glich.

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3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    Ich bin mit Luis einer Meinung! Silvesterknallerei abschaffen! Es geht bergauf – es gibt doch immer wieder ein Aufatmen nach Corona! Und so hattest Du einen schönen Jahreswechsel!

  2. Heike sagt:

    Wie schon telefonisch besprochen gefällt mir dein Silvester. Corona- mal wieder – überstanden! Das Paket hat Anni zum 90. nicht bekommen – vielleicht also eine Neuheit? Schöne Schachteln immer willkommen. Jetzt ist die Zeit, sie mit Inhalt zu füllen, sich überhaupt mit Inhalt zu beschäftigen, diesen zu archivieren/bewahren oder zu entsorgen.

  3. Ines sagt:

    Es muss eigenartig für dich sein, deine eigenen Briefe von vor 57 Jahren zu lesen, wo du in deiner Mädchenschrift vom Heimweh schreibst. Silvester hast du schön verbracht. Ich bin auch für Abschaffen des privaten Feuerwerks. Luis ist, wie du, wahrscheinlich auch lärmempfindlich.

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