Bologna, Marcelli und Verona
Letzten Dienstag, kräftemäßig war noch Luft nach oben, nach Bologna gefahren. Hotel direkt gegenüber dem Bahnhof, was optimal war. Mit dem Bus in die Innenstadt, die uns sehr gefiel. Nächster Tag noch am Vormittag in Bologna. Cappuccino in einem Cafe, mit italienischer Lautstärke. Weiterfahrt nach Ancona, von dort wurden wir von Hilde, Jürgen und Sami (Hund) abgeholt. Unsere Wohnung recht hübsch, etwas kühl und sehr nah zu H.u.j. Hilde eine sehr kreative Köchin hat uns bekocht. Besuch der Camerano-Höhlen, die von Menschenhand unter Camerano errichtet wurde. Faszinierend! Zweck und Epoche sind unbekannt. Im 2. Weltkrieg versteckte sich dort die gesamte Bevölkerung von Camerano. In Loreto das Haus von Maria besichtigt und in Osimo Jesus am Kreuz mit Rock und Busen bestaunt. Erklärung zu diesem Jesus gab es keine. Cappuccino draußen getrunken. Ein junger Mann, der einen Friseurladen hat wohnt über H.u.J. Da ich so unzufrieden mit meinem letzten Haarschnitt war fragte Hilde für mich nach einem Termin. Ich bin begeistert von seiner Technik und dem Schnitt. Fraglich ob ich es so toll hinbekomme. Frisur bis heute noch ansehnlich, trotz ständig getragener Mütze. Trotzdem war das Wetter, bisxauf den ständigen Wind am Meer optimal, bis auf Samstag, da gab es leichten Sprühregen. Deshalb und weil Hilde einen Rheumaschub hatte nur einen kurzen Gang durch Numana gemacht. Nachmittag sind Eva und ich am Strand entlang gegangen, an dem schon die Sommervorbereitungen laufen. Sonntag nach Verona gefahren. Vom Hotel mit dem Bus zur Arena gefahren. Menschenmassen drängten durch die Straßen. Etwas abseits war es ruhig. In drei besonderen Kirchen verlangen sie Eintritt. Wetter kühl. Am nächsten Tag regnerisch und sehr windig. Letzter Cappuccino. Heimfahrt mit redseligem, interessantem Herren.
Mein Kommentar ist verschwunden. Nochmal. Deine Kaffeeroutinen, in dem Fall Cappuccino, begleiten dich auch in die Ferne. Das wäre bei uns der Mittagschlaf. Über Frau Jesus haben wir uns vergeblich versucht, kundig zu machen. Michael hat einen Alleswisser-Freund, der nichts lieber tut als dozieren. Ihn soll er beim nächsten Mal fragen. Dass ich auf perversen, schier pornografischen Seiten gelandet bin bei meiner Suche, das habe ich dir erzählt. – Wie schön wäre so mancher Ort ohne walzende Massen!
Ein volles, interessantes und kulinarisches Programm hattet ihr bei eurem Kurzurlaub in Italien. Hoffentlich konntest du trotz Wind und Wetter in einigen Orten die Krankheit hinter dir lassen. Dass die italienischen Friseure besser Haare schneiden können, hab ich noch nie gehört. Bin gespannt auf deine neuen Haare.