3x Studio, Vorbereitung Party und Urlaub, Besuche und Tiefgaragensanierung

Diese Woche habe ich nur Donnerstag und Freitag gearbeitet. Montag (Pfingsten) waren wir noch in Schliersee und haben bei warmen Frühlingstemperaturen eine einfache Fahrradtour mit den E-Bikes gemacht und abends gemütlich gekocht. Dienstag nach dem Frühstück nach Hause. Alles ausgepackt und gleich ins Fitnessstudio. Ich habe angefangen, mich länger auf dem Cross-Trainer warm zu laufen (20 Minuten, 3 Km, 200 kcal). Das ist zwar totlangweilig, aber es bewirkt, dass ich ins Schwitzen komme. Bisher hatte ich immer nur 10 Minuten darauf trainiert und blieb dann auch das ganze restliche Training an den Kraftgeräten komplett trocken. Die Beinübungen lasse ich weg wegen meiner unklaren Schmerzen beim Kniebeugen. Durch das regelmäßige Training habe ich deutlich mehr Appetit und esse zum Teil Berge. Das macht sich blöderweise auch auf der Waage bemerkbar, aber das nehme ich im Moment in Kauf. Dienstag kam uns am frühen Abend Justus besuchen. So gerne ich ihn habe, es fällt mir unheimlich schwer, ihm zuzuhören. Er kann nicht Wichtiges von Unwichtigem trennen und redet ausschweifend über Sachen, die er nicht gemacht hat. Wenn er dann auf die Sachen kommt, die er gemacht hat, ist die Geduld, ihm zuzuhören, komplett aufgebraucht. Er ist das Gegenteil von Jaron, der in äußerst knappen Worten nur das Wesentliche berichtet. Am Mittwoch war ich das erste mal seit längerem alleine zu Hause, da Hubert wieder gearbeitet hat und ich meinen freien Tag hatte. Wie ich das immer genieße, insbesondere morgens noch lange im Bett zu liegen mit Kaffee und Tagebuch, sowie Einkaufs- und Erledigungslisten. Am frühen Abend waren wir mit dem Betreiber des Cafe´s K6 verabredet, bei dem wir unsere Party am 29. Juni machen werden. Wir besprachen das Essen, die Getränke, die Deko und die sonstigen Konditionen. Ich freu mich nur mittel auf die Feier, leider haben einige Eingeladene abgesagt, was es nicht besser macht. Donnerstag also wieder gearbeitet, Trisomie 21 Sprechstunde, war nicht schwierig. Freitag nach der Arbeit wieder ins Training und danach Kochen für den Besuch von Sascha und Patricia. Essen und Gespräche sehr gut. Sascha hat, wie viele andere, die ich kenne, ein Burn Out und ist krank geschrieben, macht Therapie und bewirbt sich für eine stationären Behandlung. Darüber haben wir gesprochen. Am Samstag Markteinkauf und nachmittags beim HP8 vorbei geschaut, wo allerhand Musik und Tanz geboten war. Mir war aber nicht nach Tanzen und mir waren es auch zu viele Menschen. Ich werde immer empfindlicher in Menschenansammlungen und will dann bald wieder ins beschützte Zuhause. Das hat sich geändert im Vergleich zu früher. Heute  zum 3. Mal in dieser Woche Fitnessstudio, dieses mal mit Sauna. Zu Hause geputzt, gepackt für den Urlaub, der am Donnerstag beginnt und nachher gehen wir zum Lieblingsitaliener. Hubert ist im Moment innerlich stark mit seinen Immobilien und Finanzen beschäftigt und hat z.T. schlaflose Nächte. In dem großen Mehrparteienhaus aus den 60 er Jahren steht eine Tiefgaragensanierung an. Das Gutachten schätzt, dass die Sanierung über eine Million kosten wird. Eigentlich will er den Klotz eher los werden und ist unsicher, ob sich die teure Sanierung überhaupt noch lohnt. Die Bank, die Hausverwaltung, die Steuerberaterin , alle sind involviert. Ich hatte noch nie den Drang, ein Haus oder eine Wohnung zu besitzen und werde gerade darin bestärkt, unbelastet von Besitz zu leben. Mein Lebensprinzip ist es, ausreichend zu verdienen, um gut leben zu können, aber keine Besitztümer zu haben. Hubert konnte sich das allerdings nicht aussuchen, denn er hat das ja alles geerbt und ich profitiere ehrlicherweise davon.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    20 Min, drei km und 200 Kal? Respektabel, aber auch deprimierend. Kürzlich jemand gesprochen: Null gramm zuviel, aber alles dreht sich ums Zünglein an der Waage! – Wie du Justus beschreibst kenne ich mich auch. Erstmal alles umrunden, was am Wegesrand hätte liegen können; eine Form des ADS vielleicht? – Geld ist auch in 4321 immer wieder obenauf. Vielfach bestimmend, immer steht es für was. Natürlich – Erbschaft ist nicht frei gewählt und wer verschenkt schon sein Vermögen!? Dass die Partyorga nur halb Spaß macht kann ich nachvollziehen. Die Kraft dürfte noch vom „eigentlichen“ Fest her verbraucht sein – woher neue nehmen?

  2. Renate sagt:

    Muskeln aufzubauen braucht Futter und das merkt man auf der Waage. Die Bilder dieser Riesentanzveranstaltung, die du in den Status gestellt hast, haben mir schon gereicht. Da geht es mir wie dir.

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