Hospiz, Flut in jeder Hinsicht und SZ

Zwei Vertretungswochen sind vorbei. Sehr viel zu tun in diesen Wochen. Nicht nur sieben Aufnahmen und einige Todesfälle waren zu bewältigen, sondern auch jede Menge anderer Arbeiten. Ich habe viel Neues gelernt, durch Daniels Umgestaltung einiger Abläufe. Zu Hause nicht mehr viel zerrissen. SZ gelesen. Kaum zu bewältigen die Flut von Artikeln, nicht nur über die Flut. Der BR machte eine Spendenaktion, an der ich mich beteiligte. Nach dem großen Aufräumen folgt der Kampf mit den Versicherungen und dem Freistaat. Ich hatte nach 4 Wochen Wartezeit einen Termin bei der Podologin, die in einem hässlichen Kabuff, in einem orthopädischen Schuhgeschäft, arbeitet und bei der ich schon öfter war. Nix mit Schicki Micki, wie bei zwei Fußpflegerinnen bei denen ich dazwischen war. Wie jede Woche am Donnerstag die Kinder. Emilia musste ich von der Schule abholen. Sie kann mit ihrem Gips die Schultasche nicht tragen. Zusammen ging es ins Hospiz, um nach einer Stunde gemeinsam Luis abzuholen. Zwischenstop an der Eisdiele am Romanplatz. Mit Luis im Hinterhof Detektiv gespielt. Emilia machte oben ihre Hausaufgaben. Später verschwanden Beide in den anderen Hof. Ich unterhielt mich mit zwei Leuten aus dem Haus und wartete auf Linda. Sie kam mehr als eine Stunde später, weil sie noch eine Inobhutnahme eines 5 Wochen alten Säuglings vorbereiten musste, was sie jedesmal sehr mitnimmt. Letzter Tag im Hospiz. Samstag Haushaltstag, DM, Vollcorner und Bittl. SZ gelesen, zu meinem Buch komme ich gar nicht mehr. Hörbuch und dabei eingeschlafen. Europawahl, nach Moosach zum Bäcker Wimmer, über die Meiller Gärten zu Fuß zum Bus gegangen. Heute Abend Oper im Gärtnerplatztheater „Sonnambula“ von Bellini, was Leichtes zum Wochenausklang.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Wenn ich dein Programm lese wird mir ganz anders. Wie ist das zu schaffen? Zu alledem die Präsenz für die Kinder. Nur von einer Inobhutnahme zu lesen, nach fünf Wochen, was da schon vorausgegangen sein muss – da wird auch mein Herz schwer. Obwohl ich NICHTS von all den Verpflichtungen erfülle „schaffe“ ich keine Zeitung mehr, sie kostet zuviel Zeit und Konzentration, die an anderer Stelle fehlt. Fußpflege – leidiges Thema.

  2. Beate sagt:

    Du bist ja ganz schön oft im Hospiz, so als hättest Du immer noch deine Stelle! Obwohl du auch ansonsten „fully booked“ bist, kommst Du noch zum Zeitung lesen- Chapeau!

  3. Ines sagt:

    Ich habe immer noch keine Ahnung, aus welchen Gründen man eine Fußpflege besucht. Scheinbar hatte ich noch nie ein Problem mit den Füßen, das ich nicht selber lösen konnte. Wie die anderen beiden schon schrieben hast du echt viel zu tun mit Arbeit, Kindern und Haushalt. Dass du statt aufs Sofa dann in die Oper gehst, find ich beachtlich.

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