Urlaub vorbei, dankbar wieder daheim, volles Programm

Bis Mittwoch waren wir noch in Slowenien, hatten das regnerische Wetter am Dienstag optimal für den Besuch der größten Tropfsteinhöhle Europas und einer mitteralterlichen Burg ausgenutzt. Diese beiden touristischen Highlights Sloweniens waren überlaufen, aber von den Betreibern gut organisiert und deshalb ganz gut machbar. Beides sehr interessant und beeindruckend. Am Mittwoch ging es dann ans Meer, Slowenien hat nur ungefähr 30 km Küste zwischen Italien und Kroatien. Die beiden kleinen Küstenstädte Piran und Izola durchstreift, am Meer was getrunken und schließlich weiter nach Triest, unserer letzten Station. Diese große, laute und volle italienische Stadt ist ein Kontrastprogramm zum beschaulichen Slowenien. Anfangs waren wir überfordert von den ganzen Reizen. Am 2. Tag wurde es besser und wir fanden uns zurecht, haben einen Hop on Hop off Bus genommen und uns per Audio Guide über die Stadt informiert. Die Heimreise am Freitag war unkompliziert. Wir sind inzwischen geübt im Packen und Reisen.  Auch das Ankommen zu Hause mit Auspacken, Wäsche, Auto waschen, Einkaufen etc ist Routine und läuft ganz automatisch. Abends endlich mal wieder daheim selber gekocht und nach dem Anschauen des Fußball EM Deutschlandspiels  im eigenen weichen Bett geschlafen. Himmlisch. Samstag Markteinkauf und Treffen mit Maja am Nachmittag. Sie hatte sich zum Geburtstag gewünscht, dass ich mit ihr zum Pfanzenmarkt fahre um Balkonpflanzen zu kaufen. Da wir selber auch noch welche brauchten, wurde es ein richtig großer Pflanzeneinkauf. Nachmittags erst mit Hubert bei Jacques Weindepot Weine für die Party besorgt, dann die Pflanzen in die Balkonkübel eingepflanzt und danach gleich Kochen für Maja und Bernd, die sich zum Abendessen eingeladen hatten. Ich finde es manchmal unheimlich, wie viel wir in einen Tag reinpacken, so als gäbe es kein Morgen. Heute, Sonntag, bei Heike Schreibgruppe. Unglaublich lecker gegessen und zum Thema Wohnungen aufschlussreich geschrieben. Ich finde, wir haben uns wieder ein bisschen mehr kennen gelernt. Zu Hause hatte ich dann erstmals viel Zeit für die Süddeutsche Zeitung bevor es um 18 Uhr zum Tanskurs ging. Hubert und ich hatten durch den Urlaub ein paar Stunden verpasst und waren stark gefordert. Bis zum nächsten Mal müssen wir die neuen Figuren üben, damit nicht alles gleich wieder verloren ist. Der Urlaub war richtig schön, ausgefüllt und ereignisreich, so wie ich es mag. Mit Hubert ist es nicht schwer zu verreisen, weil er so umsichtig ist, an alles denkt, sich gut orientieren kann und kommunikativ ist. In meinem Alltag kann ich nun wieder dem mir bekannten „Trott“ nachgehen mit Arbeit, Sport und den regelmäßigen Terminen. Zum Glück mag ich mein Leben in München, meine Wohnung und meine Arbeit. Das ist schon viel wert.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Antworten

  1. Renate sagt:

    Gut gefüllte Tage in Slowenien und Triest. Ein- und auspacken wird, wie du schreibst zur Routine. So geht es mir auch. Im eigenen Bett zu schlafen ist das Beste und der Trott hat auch sein Gutes.

  2. Heike sagt:

    Da ich selbst gerade erst mit einem Fuß angekommen bin, noch ganz schwindelig von allem, lese ich deinen so ganz anderen Bericht und es ist, als käme auch ich über deine – auch mir – vertrauten Routinen ein Stück weit an. Ich dachte, mich würden alle Beiträge und Resonanzen erwarten – aber nein! Slowenien klingt schön für mich und dass ihr postwendend, sogar bis zum Auto hin „abgewaschen“ habt finde ich fast schade!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert