Dänemark, Natur pur und Familienfeier
Mein Geburtstagurlaub ist vorbei. Flug nach Hamburg, von da mit einem Mietauto nach Hamburg, Eva hatte einen Corsa gestellt, bekommen hat sie einen Jeep. Eine Herausforderung aus der engen Garage zu kommen, mit diesem ungewohnten Auto. Das Haus in Klegod so schön in einer Mulde gelegen. Diese Woche hatten wir sehr unterschiedliches Wetter. Sehr starke Winde, Regen in sekundenschnelle da und wieder weg. Die Nordsee aufgewühlt, wie wir es mögen. Lange Spaziergänge am Strand, mit Plastiktüte, um den Müll zu sammeln. Es wird darum gebeten, dass jeder Strandbesucher etwas von dem Müll mitnehmen soll. Wir sammelten tütenweise. Ausflüge zum Hennestrand, an den Linda mit Familie im August fährt, an den Fjord, mit Windskatern und Surfern, zu einem Leuchtturm mit wunderbar, üppigem Kuchen, in ein Freilichtmuseum, dass das Leben der Wikkinger zeigt. Dann war da noch der von Eva wunderbar gestaltete Geburtstagstisch für mich, mit Blumen, deren Namen wir x-mal wiederholen mussten um sie uns endlich zu merken, mit Geschenken von Freundinnen aus Deutschland. Nach einer Woche an der Nordsee ging es für zwei Nächte an die Ostsee, nach Aarhus, in ein modern ausgestattetes Hotel. Spaziergang durch die Stadt, Essen beim Thai. Am nächsten Tag in den Botanischen Garten, ein Garten mit riesigen, alten Bäumen. Die Blumen, die wir nicht kannten bestimmten wir mit unserer app floraIncognita, um unser Gehirn zu trainieren. Wie lange es braucht bis die Namen im Gedächtnis bleiben. Am Montag ging es weiter nach Flensburg. Eva war schon ein paarmal in der gebuchten Wohnung, in einem herrschaftlichen Haus. Die Vermieterin eine ausgesprochen nette Frau. Spaziergang durch Flensburg, mit kleinen Gassen, einem Hafen und einer langen Fußgängerzone, mit jeder Menge Läden. Die Vermieterin gab uns auf Anfrage einen Tipp für einen Ausflug. Geltinger Birk, eine Naturschutzgebiet. Wirklich eine Offenbarung. Entlang der Ostsee, mit Wiesen mit kleinen Wassern, Kühen, Pferden, vielen Blumen, Cornoranen und alten Bäumen. Wir vergaßen zu fragen wie lange wir für den Rundweg brauchen werden und es wurden mehr als vier Stunden. Belohnung war ein selbstgebackener Kuchen an einem Kiosk. Fahrt zum Flughafen Hamburg. Flug pünktlich, nur auf die Koffer mussten wir eine geschlagene Stunde warten. Gleich am nächsten Tag war Kindertag. Samstag Ausflug mit Heike nach Tutzing, in einen japanischen Garten, angelegt von einem, inzwischen 88jährigen Mann. Begonnen hat er 1985. Eine Oase der Ruhe, ein wunderbarer Ort. Von Tutzing nach Feldafing zu Fuß gegangen, mit einer Pause bei Kaffee und Kuchen, auf der grünen Wiese. Riesige, entwurzelte Bäume lagen im Wasser, der See trat über die Ufer, Bänke standen im Wasser, auf den Wiesen stand z.T. das Wasser, oben im Ort lagen haufenweise Hagelkörner. Das Unwetter muß heftig gewesen sein. Heike erzählt viel über Feldafing, ihrer alten Heimat. Rast in zwei Kirchen. Ich kannte diese Seite von Feldafing noch nicht. Ich genoss diesen Tag in seiner Vielfältigkeit sehr. Geburtstagsfeier von Linda und mir im Schrebergarten. Micha holte mich mit dem neuen Auto ab. Andy hat wunderbar gebacken. Für Emilia haben sie eine Bar gebaut, hinter der sie, so nett, mit ihrer Schürze stand und uns mit Getränken versorgte. Es war ein gelungener, lebendiger Nachmittag.
Das heutige Highlight zuerst: Ist das süß, Emilia als Barkeeperin!! Gut, dass die Kinder bei dir schon jahrelang derartige Berufe geübt haben! Zu deiner Reise sind wir gestern gar nicht so ausgiebig gekommen – ganz schön viel erlebt. Und dann unser gemeinsamer Ausflug mit wieviel Schritten nochmal? Ich hab Muskelkater!