Schrebergarten und wieder Schrebergarten

Schrebergarten, Schlaufen, die Linda mit Sicherheitsnadeln befestigte, an die Rückenpolster hingenäht. Gelesen im Schatten, die Pflanzen im Gewächshaus am Abend gegossen. Heim bei immernoch 31 Grad. Im OEZ nach Sommeroutfits geschaut, der Herbst hielt bereits Einzug. Also bei Otto (das erstemal) bestellt. Zwetschgen mit Traudl vor der großen Hitze gepflückt. Kaffee auf der Wiese, unter einem Apfelbaum, der sich biegt vor Früchten. Leider schmecken sie nicht, sondern sind, wie mir der Gartennachbar sagte,  nur zum mosten geeignet. Und wieder Schrebergarten, auf der Liege stundenlang im Schatten gelesen, Kaffee aus der Thermoskanne und Kekse. Gewächshauspflanzen wieder gegossen. Cocktailtomaten, Gurken, Zucchini geerntet, Erdbeeren wanderten gleich in den Mund. Linda schrieb sie will gar nicht mehr heim. Sie ist sehr begeistert von Dänemark, auch weil es moderate Temperaturen dort hat. Luis ist beim Fangenspielen aus dem Fenster (ebenerdig ) gefallen. Sind erst ein paar Tage später zum Arzt. Schlüsselbeinbruch! Scheint ihn aber nicht sehr zu beeinflussen. Er ist gut drauf, darf halt nicht mehr Radfahren, schwimmen und schwer heben. Treffen mit ehemaligen KollegInnen, sprich Rentnerinnen aus dem Hospiz. Der Tisch hat sich gebogen, unter lauter guten Sachen. Ein ausgesprochen schöner, anregender Abend. Schrebergarten am Vormittag um zu gießen, von da weiter durch den Olympiapark zu Mama. Der Olympiaberg ein einziger Müllberg. Coldplay hat gespielt. Mit einem Angestellten der Stadt, der gerade rund um einen Mülleimer sauber gemacht hat, gesprochen und mich bei ihm bedankt. Mit Mama im Garten gesessen, Magdalena hat sich fast 2 Stunden oben ohne in der prallen Sonne gegrillt. Sie reagiert auf kritische Bemerkungen, wie ungesund, oder gar Hautkrebs, wenig bis gar nicht. Sie als Krankenschwester braucht auch keine Aufklärung, meine ich. Äpfel von meinem Onkel mitgenommen, Aprikosen von Magdalena aus der Schweiz. Kompott aus beiden Früchten gekocht, für Linda haufenweise Zwetschgen in Gefrierbeutel geschichtet und ausgeliefert. Danach in den Garten geradelt. Heute einen Riesenbund Petersilie gehackt und eingefroren, ein bisschen Haushalt gemacht. Bei der Hitze in dieser Woche hatte ich gar keinen Auftrieb und konnte die nicht ganz saubere Wohnung, auch das Unaufgeräumte gut aushalten.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Oh Gott, wieviel Arbeit – aber auch diese reiche Ernte!!! Wie herrlich! Hätten wir uns doch ’nen Garten zulegen sollen? Einwecken liebe ich, aber tägliche Gartenpflege? Mosten kann oder konnte man, glaube ich, ganz in der Nähe. Soweit ich weiß bringen die Leute ihre Äpfel hin – oder weißt du das eh? – Die Sauerei im Olympia Gelände haben wir nbesprochen. M.E. gab es kurzlich ein Bild in der SZ, sah von Weitem aus wie ein buntes Kunstwerk á la Gurski. Und armer Luis!!!

  2. Ines sagt:

    So viel ernten, einmachen, einfrieren, das ist eine Arbeit, die ich von meiner Mutter kenne. Ich selber habe keine Ahnung davon und auch keine Ernte. Die Stunden im Schrebergarten sind wie Urlaub. Die Hitze in der Stadt ist krass. Dagegen hier am Schliersee gut auszuhalten.

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